Italiens Speedgruppe im Frauen-Weltcup soll nach Südamerika aufbrechen. Technischer Direktor Gianluca Rulfi hat sieben Athletinnen für das Training in Ushuaia (ARG) und La Parva (CHI) nominiert. Am Mittwoch, 2. September, soll der Flug nach Argentinien gehen. Mit dabei ist auch Teresa Runggaldier: Die Grödnerin kehrt zum ersten Mal seit ihrer schweren Verletzung in die Gruppe zurück.
Das Aufgebot
Nominiert wurden folgende Italienerinnen:
- Roberta Melesi
- Sara Allemand
- Sara Thaler
- Nadia Delago
- Nicol Delago
- Asja Zenere
- Teresa Runggaldier
Die Gruppe leitet Giovanni Feltrin, den Neveitalia als langjährigen Verantwortlichen der Gruppe bezeichnet. Dazu kommen die Trainer und Betreuer Giorgio Pavoni, Alberto Parola und Paolo Stefanini. Asja Zenere aus der Provinz Vicenza ist im Super-G im Val di Fassa aufs Podest gefahren.
Die Speedfahrerinnen sind die letzte Gruppe der „Valanga Rosa“, die nach Ushuaia reist. Vor ihnen sind bereits das Elite-Team, allerdings ohne Federica Brignone, und die Riesenslalom-Gruppe, ohne Martina Peterlini, nach Ushuaia gereist. Sofia Goggia, Marta Bassino, Laura Pirovano und Elena Curtoni sind laut 7Comuni Online bereits auf der Südhalbkugel, um ihre Vorbereitung fortzusetzen.
Runggaldier kehrt in die Gruppe zurück
Runggaldier hatte sich Ende 2024 bei einem Training in Copper Mountain (USA) verletzt, wenige Tage vor dem Saisonauftakt in Beaver Creek. Dabei erlitt sie im rechten Bein einen Kreuzbandriss und einen Wadenbeinbruch. Laut Neveitalia wird Beaver Creek in der Saison 2026/27 wieder die Speedrennen eröffnen.
Ski AlpinFIS-Beben geht weiter: Trinkl lehnt Waldner-Nachfolge abWie lange sie ausfiel, beschreiben die Medien unterschiedlich: Laut Neveitalia war Runggaldier zwei ganze Saisons außer Gefecht, laut 7Comuni Online fast zwei Saisons. Race Ski Magazine zufolge ist sie seit März 2024 kein Rennen mehr gefahren. 7Comuni Online zählt ihre Rückkehr zu den am meisten erwarteten.
Erst Argentinien, dann Chile
Laut Plan sollen die Italienerinnen bis Freitag, 18. September, in Ushuaia bleiben. Danach soll die Gruppe nach La Parva in Chile weiterziehen. Dort sind bis 2. Oktober zwei Wochen nur für Abfahrt und Super-G vorgesehen.


