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Freitag, 16. Oktober 2026

Biathlon

Jacquelin verpasst Bronze knapp: Vierter Platz in Milano Cortina

Emilien Jacquelin verpasst bei den Olympischen Winterspielen in Milano Cortina eine Medaille nur knapp und wird Vierter.

3 Min. Lesezeit snowpost

Emilien Jacquelin
Foto: Pavel Hrdlička / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Emilien Jacquelin verpasst bei den Olympischen Winterspielen in Milano Cortina eine Medaille nur knapp und wird Vierter.

Der französische Biathlet Emilien Jacquelin hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano Cortina eine bittere Niederlage erlebt. Der 30-Jährige wurde im Kampf um Bronze vom Norweger Vetle Christiansen noch abgefangen und musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben. Für Jacquelin, der in seiner Karriere bereits mehrere Weltcupsiege und WM-Medaillen feiern konnte, ist es eine schmerzhafte Erfahrung, so knapp am Podium vorbeizuschrammen.

Die Entscheidung fiel offenbar erst auf den letzten Metern, als Christiansen den Franzosen noch überholte und ihm damit die Bronzemedaille wegschnappte. Solche Situationen gehören zum Biathlon dazu, sind aber besonders bei Olympischen Spielen besonders hart zu verkraften. Jacquelin zeigte sich nach dem Rennen sichtlich enttäuscht, was angesichts der Umstände mehr als verständlich ist.

Jacquelins Karriere und olympische Ambitionen

Emilien Jacquelin gehört seit Jahren zur Weltspitze im Biathlon und hat in seiner Laufbahn bereits bewiesen, dass er bei Großereignissen um Medaillen mitfahren kann. Der französische Athlet ist bekannt für seine starke Laufleistung und seine kämpferische Art. Bei den Olympischen Spielen in Milano Cortina wollte er sich nun auch olympisches Edelmetall sichern, doch es sollte nicht sein.

Die französische Biathlon-Mannschaft reiste mit hohen Erwartungen nach Italien. Jacquelin war als einer der Medaillenkandidaten eingeplant, und entsprechend groß ist nun die Enttäuschung über den knapp verpassten Podestplatz. Dennoch bleibt ein vierter Platz bei Olympischen Spielen eine beachtliche Leistung, auch wenn er in diesem Moment wenig Trost spendet.

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Christiansen sichert sich Bronze

Während Jacquelin leer ausging, durfte sich Vetle Christiansen über die Bronzemedaille freuen. Der Norweger zeigte im entscheidenden Moment die bessere Leistung und bewies seine Qualität auf der olympischen Bühne. Norwegen ist traditionell eine der dominierenden Nationen im Biathlon, und Christiansens Erfolg unterstreicht diese Vormachtstellung einmal mehr.

Für Jacquelin bleiben bei diesen Spielen noch weitere Chancen, sich eine Medaille zu sichern. Der viertplatzierte Franzose wird alles daransetzen, in den kommenden Rennen die Enttäuschung von heute zu verarbeiten und es besser zu machen. Im Biathlon kann sich das Blatt schnell wenden, und bei einem Großereignis wie den Olympischen Spielen sind mehrere Medaillenchancen Gold wert.

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