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Freitag, 16. Oktober 2026

Biathlon

Passler trotz Dopingtest für Olympia zugelassen

Die italienische Biathletin Rebecca Passler darf trotz eines positiven Dopingtests an den Olympischen Winterspielen teilnehmen.

2 Min. Lesezeit snowpost

Rebecca Passler
Foto: Sandro Halank / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die italienische Biathletin Rebecca Passler darf trotz eines positiven Dopingtests an den Olympischen Winterspielen teilnehmen.

Der italienische Skiverband FISI gab am Freitag bekannt, dass Passler für die Olympischen Winterspiele startberechtigt ist, obwohl sie zuvor bei einer Dopingkontrolle auffällig geworden war. Die Entscheidung ermöglicht der Südtirolerin die Teilnahme am wichtigsten Wettkampf ihrer Karriere.

Details zur Art der nachgewiesenen Substanz oder den genauen Umständen des positiven Tests wurden vom Verband zunächst nicht kommuniziert. Ebenso wenig ist bekannt, auf welcher Grundlage die Starterlaubnis erteilt wurde – ob es sich um eine freigesprochene Probe, ein zugelassenes Medikament oder andere mildernde Umstände handelt.

Biathlon und Dopingkontrollen bei Olympia

Dopingfälle im Biathlon sorgen regelmäßig für Aufsehen, da der Sport höchste Ansprüche an Ausdauer und Präzision stellt. Die Internationale Biathlon-Union (IBU) und das Internationale Olympische Komitee (IOC) führen bei Großereignissen strenge Kontrollen durch, um die Integrität des Wettbewerbs zu gewährleisten.

Die Tatsache, dass Passler trotz des auffälligen Tests starten darf, deutet darauf hin, dass entweder keine Regelverletzung vorlag oder besondere Umstände berücksichtigt wurden. Solche Fälle können auftreten, wenn Athleten nachweisen können, dass eine Substanz unabsichtlich eingenommen wurde oder therapeutisch notwendig war.

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Bedeutung für das italienische Team

Für Italien ist die Starterlaubnis Passlers von Bedeutung, da das Land im Biathlon traditionell stark vertreten ist und auf jede Athletin angewiesen ist, um im Medaillenkampf mitzuhalten. Die Südtirolerin gehört zum erweiterten Kader des italienischen Teams und könnte in Staffel- oder Einzelwettbewerben zum Einsatz kommen.

Ob und wann weitere Details zum Fall veröffentlicht werden, bleibt abzuwarten. Der FISI hat sich bislang auf die knappe Mitteilung beschränkt, dass Passler olympiaberechtigt ist.

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