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Freitag, 16. Oktober 2026

Panorama

Ovechkin absolviert volles Training – Saisonstart im Visier

Alexander Ovechkin trainierte am Donnerstag erstmals ohne Einschränkungen – ein gutes Zeichen vor dem Saisonauftakt der Capitals am 2. Oktober gegen Carolina.

3 Min. Lesezeit snowpost

Symbolbild: Eishockey
Foto: Santeri Viinamäki / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Voller Kontakt nach drei Tagen Pause

Alexander Ovechkin hat am Donnerstag zum ersten Mal seit seinem Verletzungsrückschlag am Mittwoch wieder vollständig mit den Washington Capitals trainiert. Der 41-jährige Flügelstürmer — alleiniger NHL-Rekordhalter mit 929 Karrieretoren — absolvierte die gesamte Einheit ohne jede Einschränkung, unter anderem mit den Linienpartnern Dylan Strome und Ryan Leonard. Am Vortag hatte Ovechkin das Eis nach lediglich 15 Minuten verlassen müssen, was erneute Sorgen um seinen Einsatz zum Saisonauftakt aufgeworfen hatte.

Cheftrainer Spencer Carbery zeigte sich anschließend klar optimistisch: „Es war ein gutes Zeichen. Er hat voll mitgemacht. Musste keine einzige Einheit auslassen — das ist ein guter Schritt." Auf die direkte Frage, ob Ovechkin zum Saisonauftakt am 2. Oktober gegen die Carolina Hurricanes bereit sein werde, antwortete Carbery knapp: „Ich glaube schon."

Eine komplizierte Vorbereitungsphase

Die Unterkörperverletzung, die Ovechkin am ersten Trainingstag am 18. September trug, hatte seinen Camp-Verlauf in einer Reihe von Rückschlägen gehalten: Sonntag und Montag wurde er geschont, Mittwoch kehrte er zurück, brach das Training aber frühzeitig ab. Der Donnerstag brachte nun die Wende. Für das medizinische Personal und die gesamte Franchise war die vollständige Einheit ein wichtiges Signal.

Ob Ovechkin in einem der letzten beiden Vorbereitungsspiele auflaufen wird — am Freitag zuhause gegen die Boston Bruins oder am Samstag bei den Philadelphia Flyers — ließ Carbery noch offen. Er sprach von einer „Chance" für Freitag, machte aber deutlich, dass er erst Rücksprache mit Athletiktrainer Jason Serbus halten werde. Das Auswärtsspiel am Samstag gilt aufgrund der Reiselogistik und des fehlenden Morgentrainings als unwahrscheinlicher.

Ovechkin selbst kommentierte seinen Zustand so: „Es fühlt sich gut an... Ich brauche mehr Kontakt, mehr Eiszeit mit den Jungs." Die Aussage spiegelt die Linie wider, die Verein und Spieler konsistent vertreten: Das Ziel ist der 2. Oktober, nicht eine Vorbereitungsbegegnung im September.

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Rückendeckung durch das Vorjahr

Wer sich Sorgen um den verpassten Vorbereitungsaufwand macht, findet in der jüngsten Vergangenheit Beruhigung. In der vergangenen Saison ließ Ovechkin die ersten vier Vorbereitungsspiele aus und absolvierte anschließend alle 82 Hauptrundenpartien. Die Capitals und ihr Stürmer haben diesen Weg schon einmal erfolgreich begangen.

Carbery verwies explizit auf die Erfahrung: „In diesem Abschnitt seiner Karriere weiß er genau, was er tun muss, um für einen Saisonauftakt bereit zu sein." Das medizinische Team Washingtons hat den Camp-Plan offensichtlich auf dieses Ziel ausgerichtet — vor allem mit Blick auf eine auf 84 Spiele erweiterte reguläre Saison, in der langfristige Fitness mehr zählt als Vorbereitungsstatistiken.

Nächste Entscheidung am Freitagmorgen

Sollte Ovechkin am Freitagmorgen das Eistraining absolvieren und grünes Licht vom medizinischen Stab erhalten, könnte er am Abend gegen Boston auf dem Eis stehen. Tut er es nicht, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach sein erstes Pflichtspiel am 2. Oktober in der Capital One Arena bestreiten — gegen die Hurricanes, die die Capitals in der regulären Saison 2026/27 eröffnen. Der Donnerstag war der Tag, der die Stimmung rund um Ovechkin von Besorgnis auf vorsichtigen Optimismus umgeschlagen hat.

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