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Freitag, 16. Oktober 2026

Freestyle

Howden widmet Ski-Cross-Gold verletzter Teamkollegin Drury

Kanadas Marielle Thompson holte Gold im Ski Cross bei den Olympischen Spielen in Milano Cortina und widmete ihren Triumph ihrer verletzten Teamkollegin India Sherret.

2 Min. Lesezeit snowpost

Reece Howden
Foto: Clément Bucco-Lechat / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kanadas Marielle Thompson holte Gold im Ski Cross bei den Olympischen Spielen in Milano Cortina und widmete ihren Triumph ihrer verletzten Teamkollegin India Sherret.

Die 31-jährige Kanadierin setzte sich im packenden Finale gegen starke Konkurrentinnen durch und krönte damit eine beeindruckende Olympia-Kampagne. Doch im Moment ihres größten Erfolgs dachte Thompson sofort an ihre Teamkollegin, die sich kurz vor den Spielen schwer verletzt hatte und nicht antreten konnte.

Thompson zeigte im gesamten Turnierverlauf eine starke Leistung und bewies ihre Klasse auf der anspruchsvollen Strecke in den italienischen Alpen. Im Finale ließ sie ihren Konkurrentinnen keine Chance und sicherte sich souverän die Goldmedaille. Es ist bereits ihre zweite olympische Medaille nach Bronze 2018 in Pyeongchang.

Emotionale Widmung an verletzte Teamkollegin

Nach ihrem Sieg zeigte sich Thompson sichtlich bewegt und widmete den Triumph ihrer Teamkollegin. Die Geste unterstreicht den starken Zusammenhalt im kanadischen Freestyle-Team, das trotz des Rückschlags durch die Verletzung geschlossen auftrat. Thompson betonte, dass sie auch für ihre verletzte Kollegin gefahren sei und der Sieg beiden gehöre.

Kanada hat eine lange Tradition im Ski Cross und gehört zu den dominierenden Nationen in dieser spektakulären Disziplin. Mit Thompsons Goldmedaille setzt das Team diese Erfolgsserie bei den Olympischen Spielen in Milano Cortina fort. Die Kanadierinnen stellten einmal mehr unter Beweis, dass sie zur Weltspitze im Ski Cross gehören.

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Starke Leistung auf olympischer Bühne

Die Bedingungen in Milano Cortina waren anspruchsvoll, doch Thompson meisterte alle Herausforderungen mit Bravour. Vom Qualifying über die K.o.-Runden bis zum Finale zeigte sie konstant starke Leistungen und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Ihre Erfahrung und mentale Stärke waren entscheidende Faktoren auf dem Weg zur Goldmedaille.

Mit diesem Erfolg schreibt Thompson ein weiteres Kapitel in der erfolgreichen Geschichte des kanadischen Ski Cross. Ihre emotionale Widmung an die verletzte Teamkollegin wird als einer der bewegendsten Momente dieser Olympischen Spiele in Erinnerung bleiben und zeigt, dass Sport mehr ist als nur der Kampf um Medaillen.

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