Loïc Meillard krönt seine Olympischen Winterspiele in Milano Cortina mit Gold im Slalom – und schreibt damit Schweizer Sportgeschichte.
Der 28-jährige Schweizer Loïc Meillard hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano Cortina seine Medaillensammlung mit dem bislang fehlenden Gold komplettiert. Im alpinen Slalom der Herren sicherte sich Meillard den Olympiasieg und bescherte der Schweiz damit den ersten Goldmedaillengewinn in dieser Disziplin seit 78 Jahren.
Für Meillard persönlich bedeutet der Triumph die Vollendung eines olympischen Traums. Nachdem er in Milano Cortina bereits Silber und Bronze gewonnen hatte, fehlte nur noch die Goldmedaille – diese Lücke ist nun geschlossen. Der Techniker aus Neuchâtel bewies damit einmal mehr seine Klasse in den technischen Disziplinen des alpinen Skisports.
Historischer Erfolg für die Schweiz im Slalom
Die Dimension dieses Erfolgs wird erst im historischen Kontext deutlich: Seit 1948, dem Jahr in dem der Alpine Skiing Slalom der Herren erstmals ins olympische Programm aufgenommen wurde, musste die Schweiz auf einen Olympiasieg in dieser Disziplin warten. Fast acht Jahrzehnte vergingen, bis Meillard diese lange Durststrecke beendete.
Die Schweizer Skination, die in vielen alpinen Disziplinen zu den dominierenden Kräften zählt, hatte ausgerechnet im Slalom der Herren eine bemerkenswerte Lücke in ihrer olympischen Erfolgsbilanz. Umso bedeutender ist Meillards Gold für den Schweizer Skiverband und die gesamte Nation.
Konstanz auf höchstem Niveau
Meillards Leistung in Milano Cortina unterstreicht seine außergewöhnliche Konstanz im Weltcup-Zirkus. Der Schweizer gehört seit Jahren zu den zuverlässigsten Technikern im alpinen Skisport und hat sich durch beständige Top-Resultate einen Namen gemacht. Mit seinem Olympiasieg im Slalom setzt er nun den vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere.
Die drei Medaillen bei ein und denselben Olympischen Spielen zeugen von Meillards Vielseitigkeit und mentaler Stärke. In Milano Cortina gelang ihm das Kunststück, in mehreren Disziplinen auf dem Podium zu stehen – eine Leistung, die nur wenigen Athleten vergönnt ist.