Italien hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina bisher elf Medaillen gewonnen und zeigt sich in mehreren Disziplinen stark aufgestellt.
Die italienische Mannschaft präsentiert sich bei den Heimspielen von Milano Cortina 2026 mit einer beeindruckenden Medaillenbilanz. Elf Podestplätze in verschiedenen Wintersportdisziplinen unterstreichen die Breite und Qualität des italienischen Wintersportteams. Von Alpin über Biathlon bis hin zu Eisschnelllauf und Snowboard – die Azzurri haben in nahezu allen Bereichen Edelmetall geholt.
Im Alpinen Skisport holten Giovanni Franzoni Silber und Dominik Paris Bronze. Besonders Sofia Goggia, die ebenfalls Bronze gewann, bestätigte einmal mehr ihre Klasse im Weltcup-Zirkus. Die Südtiroler Speedspezialistin gehört seit Jahren zur Weltspitze und lieferte auch bei den Heimspielen ab.
Gold für Lollobrigida im Eisschnelllauf
Francesca Lollobrigida sorgte im Eisschnelllauf für den einzigen Goldmedaillengewinn Italiens bisher. Die erfahrene Athletin setzte sich in ihrer Disziplin durch und krönte damit eine starke Karriere. Im Snowboard sicherte sich Lucia Dalmasso Bronze und rundete die Erfolge in den Board-Disziplinen ab.
Biathlon-Staffel holt Silber
Das italienische Biathlon-Team zeigte in der Staffel eine geschlossene Mannschaftsleistung. Tommaso Giacomel, Lukas Hofer, Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi holten gemeinsam Silber und bewiesen, dass Italien auch in dieser technisch anspruchsvollen Disziplin zur erweiterten Weltspitze gehört. Wierer und Hofer bringen dabei ihre langjährige Weltcup-Erfahrung ein.
Weitere Medaillen in Skeleton und Eiskunstlauf
Rebecca Lorello sicherte sich Bronze im Eiskunstlauf, während Dominik Fischnaller im Skeleton ebenfalls auf dem dritten Platz landete. Auch im Eiskunstlauf-Teamwettbewerb gab es Bronze für das italienische Quintett Nikolaj Macii, Sara Conti, Charlène Guignard, Marco Fabbri und Lara Naki. Diese Medaille zeigt die Stärke Italiens auch in den künstlerischen Eisdisziplinen.
Mit elf Medaillen – einer goldenen, zwei silbernen und acht bronzenen – liegt Italien im Medaillenspiegel solide im Mittelfeld. Die Heimspiele in Mailand und Cortina bieten den italienischen Athleten weiterhin die Chance, vor heimischem Publikum weitere Erfolge zu feiern.