Mathis Desloges holt Silber im Skiathlon und beendet Frankreichs lange Durststrecke im Langlauf.
Der französische Langläufer Mathis Desloges hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano-Cortina eine sensationelle Silbermedaille im Skiathlon gewonnen. Damit holte er die erste französische Einzelmedaille im Langlauf seit 20 Jahren.
Gold ging erwartungsgemäß an die norwegische Langlauf-Legende Johannes Høsflot Klæbo, der seine Dominanz in der Disziplin eindrucksvoll unter Beweis stellte. Für Desloges bedeutete der zweite Platz jedoch den größten Erfolg seiner Karriere und einen historischen Moment für den französischen Langlaufsport.
Frankreichs Langlauf-Renaissance
Die letzte französische Einzelmedaille im Langlauf datiert aus dem Jahr 2006 zurück - eine beeindruckende Zeitspanne, die Desloges nun mit seinem starken Auftritt beendete. Der Skiathlon, eine Kombination aus klassischer und Skating-Technik, gilt als eine der anspruchsvollsten Disziplinen im Langlauf.
Mit dieser Medaille unterstreicht Frankreich seine wachsende Stärke im nordischen Skisport und könnte weitere Erfolge bei den Heimspielen 2026 folgen lassen. Desloges' Leistung wird als Meilenstein für die französische Langlaufszene gewertet.
Klæbo setzt Siegesserie fort
Johannes Høsflot Klæbo bestätigte einmal mehr seinen Status als einer der besten Langläufer aller Zeiten. Der Norweger dominiert seit Jahren die internationale Langlaufszene und fügte seinem bereits beeindruckenden Palmarès eine weitere Goldmedaille hinzu.
Die Konkurrenzfähigkeit von Athleten wie Desloges zeigt jedoch, dass auch andere Nationen den norwegischen Langläufern zunehmend Paroli bieten können.