Andrea Voetter und Marion Oberhofer haben bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina 2026 Geschichte geschrieben – mit Gold im erstmals ausgetragenen Frauen-Doppel im Rodeln.
Die beiden italienischen Rodlerinnen Andrea Voetter und Marion Oberhofer haben bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina 2026 die erste olympische Goldmedaille im Frauen-Doppel gewonnen. Die Disziplin feierte bei diesen Spielen ihre Premiere im olympischen Programm, und die Italienerinnen nutzten ihre Heimvorteil perfekt.
Nach dem Zieleinlauf gratulierte CONI-Präsident Luciano Buonfiglio den beiden Athletinnen persönlich zu ihrem historischen Erfolg. Der italienische Olympische Sportverband würdigte damit einen Meilenstein für den italienischen Rodelsport und die Gleichstellung im Wintersport.
Premiere für Frauen-Doppel bei Olympia
Das Frauen-Doppel im Rodeln war lange Zeit eine Lücke im olympischen Programm. Während Männer-Doppel, Männer-Einzel und Frauen-Einzel bereits seit Jahrzehnten olympische Disziplinen sind, mussten die Frauen im Doppelsitzer auf ihre Chance warten. Bei den Spielen in Mailand-Cortina wurde diese Ungleichheit nun behoben.
Die Aufnahme der Disziplin ins olympische Programm ist ein wichtiger Schritt für die Gleichberechtigung im Rodelsport und wurde von Athletinnen und Verbänden weltweit begrüßt. Mit dem Heimsieg von Voetter und Oberhofer erhielt die Premiere einen würdigen Rahmen.
Italienischer Erfolg vor heimischem Publikum
Für Italien bedeutet die Goldmedaille einen besonderen Triumph bei den eigenen Olympischen Spielen. Der Rodelsport hat in Südtirol eine lange Tradition, und beide Athletinnen profitieren von der starken Infrastruktur und Förderung in der Region.
Mit diesem Erfolg unterstreicht Italien einmal mehr seine Stärke in den Wintersportarten und setzt bei den Heimspielen ein deutliches Zeichen. Die Goldmedaille im Frauen-Doppel ist ein historischer Moment für den italienischen Rodelsport und wird in die Annalen eingehen.