Die Schweiz hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano Cortina Geschichte geschrieben: Das Team sicherte sich Silber im Mixed Team Aerials und damit die erste Medaille des Landes in dieser Freestyle-Skiing-Disziplin.
Lina Kozomara und Pirmin Werner feierten mit der Silbermedaille ihre ersten olympischen Edelmetalle überhaupt. Für Noe Roth war es bereits die zweite Medaille bei diesen Winterspielen – ein beachtlicher Erfolg für den Schweizer Freestyler, der damit seine starke Form unter Beweis stellte.
Das Mixed Team Aerials ist eine vergleichsweise junge Disziplin im olympischen Programm und vereint spektakuläre Sprünge mit Teamgeist. Die Schweizer Equipe überzeugte mit präzisen Landungen und technisch anspruchsvollen Elementen, die am Ende für den Sprung aufs Podest reichten.
Historischer Moment für Schweizer Freestyle-Skiing
Für die Schweiz ist diese Silbermedaille ein Meilenstein. Bislang hatte das Land in den Aerials keine olympische Medaille gewinnen können. Mit diesem Erfolg etabliert sich die Schweiz nun auch in dieser technisch fordernden Disziplin als ernstzunehmende Nation.
Besonders für Lina Kozomara und Pirmin Werner ist dieser Moment der Höhepunkt ihrer bisherigen Karrieren. Beide haben sich über Jahre in der Weltcup-Serie hochgearbeitet und dürfen nun erstmals olympisches Edelmetall in den Händen halten.
Noe Roth sammelt zweite Medaille
Noe Roth zeigte sich in Milano Cortina in Topform. Nach seiner ersten Medaille bei diesen Spielen legte er mit der Silbermedaille im Mixed Team nach. Der erfahrene Athlet ist damit einer der erfolgreichsten Schweizer bei diesen Winterspielen und unterstreicht seine Klasse im Freestyle-Bereich.
Die Schweizer Delegation dürfte mit diesem Erfolg mehr als zufrieden sein. Die Medaille im Mixed Team Aerials zeigt, dass die Investitionen in den Nachwuchs und die Förderung technischer Disziplinen Früchte tragen. Mit diesem Silber hat die Schweiz ein starkes Zeichen gesetzt und ihre Position im internationalen Freestyle-Skiing weiter gefestigt.