Wednesday, March 25, 2026
Olympia-Sensation: Shaidorov holt Gold, Malinin stürzt auf Rang 8
Photo: @francetvsport / X

Olympia-Sensation: Shaidorov holt Gold, Malinin stürzt auf Rang 8

Ilia Malinin, der amtierende Weltmeister im Eiskunstlauf, erlebte bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina einen dramatisch

Ilia Malinin, der amtierende Weltmeister im Eiskunstlauf, erlebte bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina einen dramatischen Einbruch und landete nur auf Rang acht.

Der 20-jährige US-Amerikaner, der als klarer Goldfavorit ins Rennen gegangen war, patzte in seiner Kür mehrfach und musste zusehen, wie ihm das olympische Edelmetall entglitt. Stattdessen krönte sich der Kasache Mikhail Shaidorov überraschend zum Olympiasieger – eine der größten Sensationen dieser Winterspiele.

Malinin hatte in den vergangenen Monaten die Eiskunstlauf-Szene dominiert und galt mit seinen spektakulären Vierfachsprüngen als nahezu unbezwingbar. Doch unter dem enormen Druck der olympischen Bühne fand der Titelverteidiger nicht zu seiner gewohnten Form. Mehrere technische Fehler in der Kür kosteten ihn entscheidende Punkte und ließen ihn weit hinter den Erwartungen zurückfallen.

Shaidorov nutzt seine Chance zur Goldmedaille

Während Malinin strauchelte, lieferte Mikhail Shaidorov die Kür seines Lebens ab. Der Kasache, der zuvor nicht zu den Top-Favoriten gezählt hatte, präsentierte eine nahezu fehlerfreie Darbietung und sicherte sich damit sensationell die Goldmedaille. Für Kasachstan ist es ein historischer Erfolg im Eiskunstlauf – ein Sport, der traditionell von Athleten aus Nordamerika, Japan und Europa dominiert wird.

Shaidorovs Triumph reiht sich ein in eine Serie überraschender Ergebnisse bei diesen Olympischen Spielen. Der 23-Jährige hatte bereits im Kurzprogramm eine solide Leistung gezeigt und sich damit in eine gute Ausgangsposition gebracht. In der entscheidenden Kür behielt er die Nerven, während die etablierten Stars unter dem Druck zusammenbrachen.

Malinins olympisches Debakel

Für Ilia Malinin ist der achte Platz ein herber Rückschlag in seiner ansonsten so erfolgreichen Karriere. Der Athlet, der für seine technische Brillanz und seinen „Quad Axel" – den schwierigsten Sprung im Eiskunstlauf – bekannt ist, konnte sein Können in Mailand-Cortina nicht abrufen. Die Enttäuschung dürfte groß sein, doch Malinin hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er sich von Rückschlägen erholen kann.

Die Eiskunstlauf-Wettbewerbe bei Milano-Cortina 2026 haben einmal mehr gezeigt, dass bei Olympischen Spielen alles möglich ist. Während etablierte Champions unter dem Druck zerbrechen, nutzen Außenseiter ihre Chance auf die große Bühne. Mikhail Shaidorov wird als olympischer Champion in die Geschichtsbücher eingehen – und Ilia Malinin muss sich fragen, was bei seinem olympischen Auftritt schiefgelaufen ist.

Mehr zum Thema

Immer auf dem Laufenden

Erhalten Sie die wichtigsten Wintersport-Geschichten jeden Morgen in Ihr Postfach.

Entdecken