Wednesday, March 25, 2026
Loubineaud verpasst erneut Olympia-Medaille um 3,72 Sekunden
Photo: @francetvsport / X

Loubineaud verpasst erneut Olympia-Medaille um 3,72 Sekunden

Timothy Loubineaud verpasst bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina erneut eine Medaille – diesmal um nur 3,72 Sekunden.

Timothy Loubineaud verpasst bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina erneut eine Medaille – diesmal um nur 3,72 Sekunden.

Der französische Eisschnellläufer Timothy Loubineaud hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina eine weitere bittere Enttäuschung erlebt. Nach seinem fünften Platz über 5000 Meter am Sonntag verpasste er auch über 10.000 Meter das Podium knapp und belegte den undankbaren vierten Rang.

Mit einem Rückstand von nur 3,72 Sekunden auf die Bronzemedaille musste Loubineaud erneut die Erfahrung machen, wie hart der Spitzensport sein kann. Zwei Rennen, zwei Platzierungen knapp außerhalb der Medaillenränge – für den französischen Athleten eine frustrierende Bilanz bei seinen Olympischen Spielen.

Eisschnelllauf: Hauchdünne Margen entscheiden

Über die längste olympische Distanz im Eisschnelllauf sind 3,72 Sekunden ein minimaler Abstand, der den Unterschied zwischen olympischem Ruhm und der Enttäuschung eines vierten Platzes ausmacht. Loubineaud zeigte über 25 Runden eine starke Leistung, doch am Ende fehlte die entscheidende Nuance für Edelmetall.

Die beiden vierten Plätze unterstreichen einerseits das hohe Niveau des Franzosen, der auf beiden Langstrecken mit der Weltspitze mithalten konnte. Andererseits zeigen sie auch die mentale Härte, die im Spitzensport gefordert ist – besonders wenn man zweimal so nah am Ziel ist und doch leer ausgeht.

Frankreichs Hoffnungen im Eisschnelllauf

Für das französische Team ist Loubineauds Abschneiden Fluch und Segen zugleich. Die Leistungen zeigen, dass Frankreich im Eisschnelllauf konkurrenzfähig ist und auf den Langstrecken mit den besten Läufern der Welt mithalten kann. Gleichzeitig bleiben die erhofften Medaillen aus, was die Bilanz des Teams schmälert.

Timothy Loubineaud wird nun die Erfahrungen aus Mailand-Cortina verarbeiten müssen. Zwei vierte Plätze bei Olympischen Spielen sind eine Leistung, auf die er grundsätzlich stolz sein kann – auch wenn der Schmerz über die verpassten Medaillen zunächst überwiegen dürfte.

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