Die Schweizer Freestylerin Mathilde Gremaud musste kurz vor dem Start des olympischen Big-Air-Finals verletzungsbedingt absagen.
Mathilde Gremaud, eine der aussichtsreichsten Medaillenkandidatinnen im Freestyle-Skiing Big Air, konnte am Montag nicht am olympischen Finale der Winterspiele teilnehmen. Die Schweizerin zog sich unmittelbar vor dem Wettkampfbeginn zurück – Grund war eine Verletzung, die einen Start unmöglich machte.
Für das Schweizer Team bedeutet der kurzfristige Ausfall einen herben Rückschlag. Gremaud galt als eine der Top-Favoritinnen auf eine Medaille in der spektakulären Big-Air-Disziplin, bei der die Athletinnen von einer massiven Schanze springen und technisch anspruchsvolle Tricks in der Luft ausführen.
Gremauds Erfolge und Olympia-Ambitionen
Die 24-jährige Gremaud hat sich in den vergangenen Jahren als eine der besten Freestylerinnen der Welt etabliert. Sie gewann bereits olympisches Edelmetall und holte mehrere Weltcup-Siege in verschiedenen Freestyle-Disziplinen. Ihre Vielseitigkeit und technische Klasse machten sie zu einer ernsthaften Anwärterin auf Gold im Big Air.
Der genaue Umfang und die Art der Verletzung wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Solche kurzfristigen Ausfälle kurz vor dem Start sind im Spitzensport besonders bitter – sowohl für die Athletin selbst als auch für das gesamte Team, das monatelang auf diesen Moment hingearbeitet hat.
Auswirkungen auf das olympische Finale
Gremauds Abwesenheit verändert die Ausgangslage im Big-Air-Finale deutlich. Ohne eine der Topfavoritinnen öffnet sich das Feld für andere Medaillenanwärterinnen. Die Konkurrenz im Freestyle Big Air ist traditionell stark, mit Athletinnen aus China, den USA, Frankreich und weiteren Nationen, die um die Podestplätze kämpfen.
Für die Schweizer Delegation ist es ein Dämpfer in einer Disziplin, in der das Land regelmäßig zu den Medaillenkandidaten zählt. Ob und wann Gremaud wieder an den Start gehen kann, bleibt abzuwarten. Im Fokus steht nun zunächst die Genesung der Athletin.