Romane Miradoli steht nach dem Super-G der Damen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina auf Silberkurs und zeigt sich überwältigt von ihrer Leistung.
Die französische Skirennläuferin Romane Miradoli hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina im Super-G der Damen eine Silbermedaille in Aussicht. Nach ihrer Fahrt zeigte sich die Französin sichtlich bewegt: "Das ist magisch, ich hoffe, dass es so bleibt!", sagte Miradoli in ihrer ersten Reaktion.
Die 28-Jährige lieferte im Speedrennen eine starke Leistung ab und positionierte sich zunächst auf dem zweiten Platz. Nun muss sie abwarten, ob die nachfolgenden Fahrerinnen ihre Zeit unterbieten können. Für Miradoli wäre es die erste olympische Medaille ihrer Karriere und ein Höhepunkt in ihrer bisherigen Laufbahn im alpinen Skisport.
Frankreichs Hoffnung auf Edelmetall im Super-G
Romane Miradoli gehört seit Jahren zur erweiterten Weltspitze im Alpinen Skisport, konnte aber bislang noch keinen großen Titel einfahren. Im Weltcup fuhr sie bereits mehrfach in die Top 10, ein Podestplatz blieb ihr jedoch verwehrt. Umso bedeutender wäre eine olympische Silbermedaille für die Französin, die sich in den vergangenen Monaten gezielt auf die Winterspiele vorbereitet hat.
Der Super-G gilt als eine der anspruchsvollsten Disziplinen im alpinen Skisport. Die Kombination aus hoher Geschwindigkeit und technischen Passagen fordert von den Athletinnen höchste Konzentration und Können. Miradoli bewies auf der anspruchsvollen Strecke in Cortina d'Ampezzo Nervenstärke und setzte ihre Stärken optimal ein.
Spannung bis zur letzten Starterin
Nach Miradolis Lauf waren noch einige starke Konkurrentinnen am Start, die theoretisch ihre Zeit unterbieten konnten. Die Französin musste im Zielbereich abwarten und hoffen, dass ihre Leistung für eine Medaille ausreichen würde. Ihre emotionale Reaktion direkt nach der Fahrt zeigte, wie viel ihr dieser Moment bedeutet.
Sollte Miradoli tatsächlich Silber gewinnen, wäre dies ein wichtiger Erfolg für das französische Ski-Team bei den Heimspielen in den Alpen. Frankreich setzt traditionell große Hoffnungen auf seine Athletinnen und Athleten im alpinen Skisport, und eine Medaille von Miradoli würde diese Erwartungen erfüllen.
Karriere-Durchbruch bei Olympia?
Für Romane Miradoli könnte eine olympische Medaille der Durchbruch auf der ganz großen Bühne sein. Die Französin hat in ihrer Karriere bereits bewiesen, dass sie zu den besten Speed-Spezialistinnen gehört, doch der ganz große Wurf blieb ihr bisher verwehrt. Mit einer starken Leistung bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina könnte sie sich nun endgültig in der Weltspitze etablieren.
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden vom 6. bis 22. Februar in den italienischen Alpen statt. Die alpinen Skirennen werden in Cortina d'Ampezzo ausgetragen, einer der traditionsreichsten Austragungsorte im Skisport. Für die französischen Athletinnen und Athleten sind die Spiele aufgrund der geografischen Nähe besonders bedeutsam.