Zwei Schweizer Freestyle-Athletinnen müssen nach Trainingsstürzen auf den Big-Air-Final verzichten: Olympiasiegerin Mathilde Gremaud und Anouk Andraska.
Mathilde Gremaud, die 2022 in Peking olympisches Gold im Slopestyle gewann, und ihre Teamkollegin Anouk Andraska können nicht am Big-Air-Final am Montagabend teilnehmen. Beide Schweizerinnen zogen sich bei Trainingsstürzen Verletzungen zu, die einen Start unmöglich machen.
Der Ausfall der beiden Athletinnen ist ein herber Rückschlag für das Schweizer Freestyle-Team. Gremaud gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Freestyle-Skifahrerinnen und hatte in den vergangenen Jahren regelmässig um Podestplätze im Big Air gekämpft. Die 24-Jährige ist nicht nur Olympiasiegerin, sondern auch mehrfache Medaillengewinnerin bei Weltmeisterschaften und X Games.
Verletzungen im Training überschatten Big-Air-Event
Trainingsstürze gehören zum Risiko im Freestyle-Skiing, besonders bei spektakulären Disziplinen wie dem Big Air. Die Athletinnen vollführen dabei Sprünge mit mehrfachen Rotationen und komplexen Tricks aus beachtlichen Höhen. Selbst erfahrene Sportlerinnen wie Gremaud sind vor Stürzen nicht gefeit, wenn neue Tricks getestet oder die Bedingungen anspruchsvoll sind.
Über die genaue Art und Schwere der Verletzungen beider Athletinnen liegen derzeit keine detaillierten Informationen vor. Auch der Zeitpunkt ihrer möglichen Rückkehr in den Wettkampf bleibt zunächst offen.
Schweizer Team muss ohne Medaillenhoffnungen antreten
Mit dem Ausfall von Gremaud und Andraska verliert die Schweiz zwei wichtige Starterinnen für den Big-Air-Final. Gremaud galt aufgrund ihrer Erfahrung und ihrer technischen Fähigkeiten als Medaillenkandidatin. Der Wettkampf am Montagabend wird nun ohne die beiden Schweizerinnen stattfinden müssen, was die Chancen des Teams auf einen Podestplatz deutlich schmälert.
Die internationale Konkurrenz im Damen-Big-Air ist stark besetzt, und der Ausfall zweier Athletinnen bedeutet, dass andere Nationen ihre Chancen auf Edelmetall verbessern können. Für Gremaud ist es besonders bitter, da sie in dieser Saison in guter Form war und zu den Favoritinnen zählte.