Eileen Gu verteidigt ihren Olympiatitel in der Halfpipe und schreibt damit erneut Olympia-Geschichte.
Die 24-jährige Freestyle-Ikone Eileen Gu hat bei den Olympischen Winterspielen in Milano-Cortina 2026 ihren Titel in der Halfpipe erfolgreich verteidigt. Mit diesem Triumph sicherte sich die für China startende Athletin ihre dritte Goldmedaille bei Olympischen Spielen und untermauerte eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung im Freestyle-Skiing.
Bereits bei den Winterspielen 2022 in Peking hatte Gu mit zwei Goldmedaillen in der Halfpipe und im Big Air sowie einer Silbermedaille im Slopestyle für Aufsehen gesorgt. In Milano-Cortina setzte sie diese Erfolgsserie nun fort und bewies, dass sie auch vier Jahre später zur absoluten Weltspitze gehört.
Historischer Meilenstein für Eileen Gu
Mit insgesamt sechs olympischen Medaillen – darunter drei goldene – ist Gu nun die erfolgreichste Freestyle-Skifahrerin der Olympia-Geschichte. Keine andere Athletin in dieser Disziplin kann auf eine vergleichbare olympische Bilanz zurückblicken. Ihre Dominanz in der Halfpipe, wo sie nun zum zweiten Mal in Folge triumphierte, unterstreicht ihre technische Klasse und mentale Stärke auf der größten Bühne des Sports.
Die gebürtige US-Amerikanerin, die seit 2019 für China antritt, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der prägendsten Figuren im Wintersport entwickelt. Ihre Vielseitigkeit – sie ist nicht nur in der Halfpipe, sondern auch im Big Air und Slopestyle erfolgreich – macht sie zu einer einzigartigen Erscheinung im Freestyle-Zirkus.
Perfekte Titelverteidigung in Italien
In der Halfpipe von Livigno zeigte Gu eine makellose Performance und ließ ihrer Konkurrenz keine Chance. Die Titelverteidigung gelang ihr mit der Souveränität einer Ausnahmeathleten, die auf höchstem Niveau ihre besten Runs abrufen kann, wenn es darauf ankommt. Details zu ihren Runs und den Punktzahlen wurden vom Internationalen Olympischen Komitee noch nicht im Detail kommuniziert, doch die Goldmedaille spricht für sich.
Mit diesem Erfolg hat Gu nicht nur ihre persönliche Medaillensammlung erweitert, sondern auch ein Statement für die kommenden Jahre gesetzt. Ob sie ihre Karriere nach Milano-Cortina fortsetzen wird, bleibt abzuwarten – doch bereits jetzt hat sie sich unsterblich in die Annalen des olympischen Wintersports eingeschrieben.