Wednesday, March 25, 2026
Odermatt analysiert Bronze im Olympia-Super-G: Wo die Zehntel fehlten
Photo: @Olympics / X

Odermatt analysiert Bronze im Olympia-Super-G: Wo die Zehntel fehlten

Marco Odermatt musste sich im Super-G der Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina mit der Bronzemedaille begnügen.

Marco Odermatt musste sich im Super-G der Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina mit der Bronzemedaille begnügen.

Der Schweizer Ausnahmeathlet zeigte eine starke Leistung, doch für den ganz großen Wurf reichte es am Ende nicht ganz. Nach dem Rennen analysierte der 28-Jährige seine Fahrt detailliert und erklärte, wo die entscheidenden Zehntel verloren gingen.

Trotz des dritten Platzes zeigte sich Odermatt selbstkritisch und ging auf die Herausforderungen der Strecke ein. Besonders der Steilhang erwies sich als neuralgischer Punkt, an dem die Medaillenentscheidung fiel. Die Startnummer 10 brachte zudem ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich.

Analyse der kritischen Streckenabschnitte

Odermatt identifizierte mehrere Passagen, in denen er Zeit einbüßte. Der technisch anspruchsvolle Steilhang forderte höchste Präzision und perfektes Timing. Hier machten sich die feinen Unterschiede zwischen den Medaillenrängen bemerkbar. Jede noch so kleine Ungenauigkeit in der Linienwahl oder beim Kantenabdruck kostete wertvolle Hundertstelsekunden.

Die Startnummer 10 bedeutete, dass Odermatt bereits einige Läufer vor sich hatte, deren Spuren die Piste veränderten. Gleichzeitig waren die Pistenverhältnisse noch nicht so stark befahren wie bei späteren Startnummern. Diese Ausgangslage erforderte eine besondere taktische Herangehensweise.

Odermatts Einschätzung seiner Chancen

Trotz der verlorenen Zehntel hatte der Schweizer vor dem Rennen durchaus Hoffnungen auf Gold gehegt. Seine Form in dieser Saison und seine Erfahrung auf internationalem Spitzenniveau ließen eine Topplatzierung realistisch erscheinen. Die Bronzemedaille ist dennoch ein Achtungserfolg bei den Olympischen Spielen, auch wenn der Hunger auf mehr spürbar bleibt.

Für Odermatt war es ein Rennen, in dem Kleinigkeiten den Unterschied machten. Seine ehrliche Analyse zeigt die Professionalität eines Athleten, der genau weiß, wo Verbesserungspotenzial liegt. Mit dieser Medaille hat die Schweiz einen weiteren Erfolg bei den Winterspielen in Mailand-Cortina gefeiert, auch wenn Gold das erklärte Ziel war.

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