Domen Prevc hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano Cortina die Goldmedaille auf der Großschanze gewonnen und sich damit den größten Erfolg seiner Karriere gesichert.
Der 25-jährige Slowene setzte sich in einem dramatischen Finale durch, als die Entscheidung erst nach dem letzten Sprung des japanischen Konkurrenten fiel. Prevc zeigte über beide Durchgänge konstant starke Leistungen und bewies seine Nervenstärke in der entscheidenden Phase des Wettbewerbs.
Mit diesem Triumph schreibt Prevc ein weiteres Kapitel in der erfolgreichen slowenischen Skisprung-Geschichte. Das kleine Alpenland hat bereits mehrere olympische Medaillen in dieser Disziplin gewonnen und gehört zu den führenden Nationen im Weltcup. Für Prevc persönlich bedeutet die Goldmedaille den Höhepunkt einer langen und beständigen Karriere im Weltcup-Zirkus.
Spannendes Finale auf der Großschanze
Die Entscheidung fiel erst mit dem allerletzten Sprung des Wettbewerbs. Der japanische Springer hatte noch die Chance, Prevc von der Spitze zu verdrängen, konnte dieser jedoch nicht ausreichend Druck machen. Die Nervosität war bis zum Schluss greifbar, doch der Slowene behielt die Nerven und durfte sich nach dem finalen Durchgang über den olympischen Titel freuen.
Das Springen auf der Großschanze gilt als Königsdisziplin im Skispringen und verlangt den Athleten technisches Können, mentale Stärke und Mut ab. Die Anlaufgeschwindigkeiten sind höher, die Flugphasen länger und der Druck entsprechend größer als auf der Normalschanze.
Foubert verpasst Top-Platzierung
Aus französischer Sicht verlief der Wettbewerb weniger erfolgreich. Valentin Foubert landete auf dem 17. Platz und verpasste damit eine Platzierung unter den besten 15. Für den Franzosen war es dennoch eine solide Leistung auf olympischem Niveau, auch wenn mehr möglich gewesen wäre.
Die französische Skisprungnation arbeitet seit Jahren daran, wieder an frühere Erfolge anzuknüpfen. Foubert gehört zu den Hoffnungsträgern, die das Skispringen in Frankreich voranbringen sollen. Bei diesen Olympischen Spielen reichte es jedoch nicht für eine Spitzenplatzierung.