Noah Bethonico aus Brasilien kämpft sich durch den Snowboard Cross – fernab von Pelés Fußballlegenden und Surfstränden
Er stammt aus dem gleichen Land wie Fußballlegende Pelé und lebt in einer Stadt, die für ihre Surfkultur berühmt ist – doch Noah Bethonico hat sich einem ganz anderen Sport verschrieben. Der brasilianische Athlet will sich als Snowboard Cross-Fahrer einen Namen machen, fernab der warmen Strände seiner Heimat.
Von der Surfstadt zu den Schneepisten
Bethonico repräsentiert eine neue Generation südamerikanischer Wintersportler, die trotz fehlender Schneebedingungen in ihrer Heimat den Sprung in die internationale Snowboard-Szene wagen. Während Brasilien traditionell für seine Fußballstars und Surflegenden bekannt ist, zeigt der junge Snowboarder, dass Wintersport auch aus ungewöhnlichen Regionen kommen kann.
Der Snowboard Cross, eine Disziplin, die Speed, Technik und taktisches Geschick vereint, stellt besondere Herausforderungen für Athleten aus schneearmen Ländern dar. Bethonico muss seine Trainingszeit optimal nutzen und oft weite Reisen in Kauf nehmen, um auf internationalen Pisten zu trainieren.
Herausforderungen für südamerikanische Wintersportler
Die FIS Snowboard Cross-Szene wird traditionell von Nationen aus den Alpenregionen, Nordamerika und Skandinavien dominiert. Athleten wie Bethonico müssen nicht nur sportliche, sondern auch logistische und finanzielle Hürden überwinden. Der Mangel an lokaler Infrastruktur und Trainingsmöglichkeiten macht den Weg an die Weltspitze besonders steinig.
Trotz dieser Widrigkeiten verfolgt der Brasilianer konsequent seinen Traum. Seine Teilnahme an internationalen Wettkämpfen zeigt die wachsende Globalisierung des Wintersports und inspiriert möglicherweise weitere Talente aus unkonventionellen Regionen.
Bethonico steht exemplarisch für die Vielfalt im modernen Snowboard Cross und beweist, dass Leidenschaft und Entschlossenheit geografische Grenzen überwinden können.