Thursday, March 26, 2026
Elf Medaillen an einem Tag: Italiens historischer Erfolg
Photo: @BBCSport / X

Elf Medaillen an einem Tag: Italiens historischer Erfolg

Italien feiert bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina einen historischen Medaillenregen mit elf Podestplätzen an einem einzigen Tag.

Italien feiert bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina einen historischen Medaillenregen mit elf Podestplätzen an einem einzigen Tag.

Die italienischen Wintersportler haben bei den Heimspielen in Mailand-Cortina einen beeindruckenden Erfolg gefeiert. Gleich elf Medaillen gingen an einem Tag an Athletinnen und Athleten aus Italien – eine außergewöhnliche Bilanz, die die Stärke des italienischen Wintersports in seiner ganzen Breite zeigt.

Den einzigen Goldmedaillengewinn des Tages sicherte sich Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf. Die erfahrene Läuferin setzte sich in ihrer Disziplin durch und krönte damit eine herausragende Karriere mit olympischem Edelmetall auf heimischem Eis.

Starke Biathlon-Staffel holt Silber

Im Biathlon gelang der italienischen Staffel mit Tommaso Giacomel, Lukas Hofer, Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi der Sprung auf das Podest. Die vier Athleten erkämpften sich gemeinsam die Silbermedaille und unterstrichen damit die Entwicklung Italiens zu einer festen Größe im Biathlon-Weltcup.

Auch im alpinen Skisport gab es Grund zum Jubeln: Giovanni Franzoni holte Silber, während Dominik Paris und Sofia Goggia jeweils Bronze gewannen. Goggia, eine der erfolgreichsten Skirennläuferinnen der letzten Jahre, konnte damit ihre beeindruckende Medaillensammlung bei Großereignissen erweitern.

Medaillen in sechs verschiedenen Sportarten

Besonders bemerkenswert ist die Vielfalt der Medaillengewinne. Neben den klassischen Wintersportarten wie Ski Alpin und Biathlon gab es auch Erfolge im Snowboard durch Lucia Dalmasso (Bronze), im Skeleton durch Amedeo Bagnis (Bronze unter dem Namen R. Lorello gelistet) und im Eiskunstlauf.

Im Eiskunstlauf sicherten sich gleich mehrere Athleten gemeinsam Bronze: Nikolaj Memola (N. Macii), Sara Conti, Charlène Guignard, Marco Fabbri und Luca Naki zeigten starke Leistungen in ihren jeweiligen Disziplinen. Zudem gewann auch der Rennrodler Dominik Fischnaller Bronze und rundete damit den erfolgreichen Tag ab.

Historischer Erfolg für Italien bei Heimspielen

Elf Medaillen an einem einzigen Wettkampftag sind ein außergewöhnliches Ergebnis, das die intensive Vorbereitung und die Investitionen in den italienischen Wintersport der vergangenen Jahre widerspiegelt. Die Heimspiele in Mailand-Cortina scheinen als zusätzliche Motivation zu wirken und könnten Italien zu einem der erfolgreichsten Teilnehmerländer dieser Olympischen Winterspiele machen.

Mit dieser breiten Medaillenausbeute über verschiedene Diszipinen hinweg hat Italien eindrucksvoll demonstriert, dass das Land nicht nur in einzelnen Sportarten, sondern im gesamten Spektrum des Wintersports konkurrenzfähig ist.

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