Bei den Olympischen Winterspielen in Milano Cortina steht heute der Super-G der Damen auf dem Programm – mit den italienischen Medaillenhoffnungen Federica Brignone und Sofia Goggia.
Die italienischen Skifahrerinnen Federica Brignone und Sofia Goggia gehen heute im Super-G der Frauen bei den Olympischen Spielen in Milano Cortina an den Start. Beide Athletinnen zählen zu den größten Medaillenhoffnungen des Gastgeberlandes und werden vor heimischem Publikum um Edelmetall kämpfen.
Federica Brignone, die vielseitige Allrounderin aus dem Aostatal, hat in ihrer Karriere bereits Weltcupsiege in allen fünf Disziplinen gefeiert und gilt als eine der komplettesten Fahrerinnen im alpinen Skizirkus. Im Super-G gehört sie regelmäßig zu den Podestanwärterinnen und wird versuchen, die Heimunterstützung in einen Exploit umzumünzen.
Goggia nach Verletzungspause zurück
Sofia Goggia aus Bergamo ist vor allem als Abfahrtsspezialistin bekannt, wo sie bereits olympisches Gold gewonnen hat. Doch auch im Super-G hat die technisch versierte Italienerin ihre Klasse mehrfach unter Beweis gestellt. Nach überstandenen Verletzungen in der Vergangenheit wird sie hochmotiviert sein, vor den eigenen Fans eine Medaille zu gewinnen.
Starkes internationales Feld erwartet
Neben den beiden italienischen Hoffnungsträgerinnen wird ein hochkarätiges internationales Starterfeld erwartet. Die Konkurrenz im Super-G ist traditionell ausgeglichen, was die Disziplin besonders spannend macht. Die Strecke in Cortina d'Ampezzo, einem der traditionsreichsten Austragungsorte im Alpinen Skisport, verspricht anspruchsvolle Bedingungen und wird von den Fahrerinnen höchste Konzentration verlangen.
Für Italien bietet das Heimrennen die Chance, die olympische Medaillenbilanz aufzubessern. Die Erwartungen an Brignone und Goggia sind entsprechend hoch, doch beide Athletinnen haben in ihrer Karriere bereits bewiesen, dass sie mit Druck umgehen können und in entscheidenden Momenten ihre beste Leistung abrufen.