Japan feiert Medaillenrausch: Murase Gold, Nidaido und Takagi Bronze

Japan feierte am vierten Wettkampftag der Olympischen Winterspiele von Milano-Cortina 2026 einen wahren Medaillenrausch.

Drei japanische Athleten standen an einem einzigen Tag auf dem Podium und sorgten für Jubelstürme in der Heimat. Den Höhepunkt bildete Kokona Murase, die im Snowboard Big Air der Frauen olympisches Gold gewann.

Die 20-jährige Snowboarderin setzte sich in einem hochklassigen Finale durch und krönte damit ihre bereits beeindruckende Karriere mit dem wichtigsten Titel im Wintersport. Murase, die bereits bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking eine Bronzemedaille im Big Air gewonnen hatte, zeigte in Milano ihre ganze Klasse.

Nidaido holt Bronze im Skispringen

Auch im Skispringen gab es Grund zur Freude für das japanische Team. Ren Nidaido sicherte sich auf der Normalschanze die Bronzemedaille und bestätigte damit die starke Form der japanischen Springer in dieser Saison.

Der Sprung auf das Podium war ein wichtiger Erfolg für Nidaido, der sich in einem umkämpften Wettbewerb gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen konnte. Japan hat in den vergangenen Jahren im Skispringen kontinuierlich an Stärke gewonnen.

Takagi komplettiert den Medaillentag

Den dritten Podestplatz des Tages holte sich Miho Takagi im Eisschnelllauf über 1000 Meter. Die erfahrene Läuferin gewann Bronze und rundete damit einen perfekten Tag für die japanische Olympia-Delegation ab.

Takagi gehört seit Jahren zur Weltspitze im Eisschnelllauf und hat bereits bei mehreren Olympischen Spielen Medaillen gewonnen. Ihr Erfolg in Milano unterstreicht ihre anhaltende Klasse in dieser technisch anspruchsvollen Disziplin.

Mit drei Medaillen an einem Tag unterstrich Japan seine Position als eine der führenden Wintersport-Nationen. Die Erfolge in drei verschiedenen Sportarten zeigen die Breite des japanischen Wintersports.