Sofia Goggia schreibt Olympia-Geschichte mit ihrer dritten Medaille in der Abfahrt.
Die italienische Skirennläuferin Sofia Goggia hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina d'Ampezzo ein historisches Kunststück vollbracht. Mit ihrer Bronzemedaille in der alpinen Abfahrt ist sie die erste Athletin überhaupt, die drei aufeinanderfolgende olympische Medaillen in dieser Disziplin gewinnen konnte.
Die beeindruckende Serie der 32-jährigen Italienerin begann bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang, wo sie Gold in der Abfahrt holte. Vier Jahre später in Peking 2022 sicherte sie sich Silber, und nun komplettierte sie ihre einzigartige Sammlung mit Bronze auf heimischem Boden.
Historische Leistung in der Königsdisziplin
Goggia etabliert sich damit endgültig als eine der dominierenden Figuren im alpinen Skisport der vergangenen Dekade. Die Abfahrt gilt als Königsdisziplin des alpinen Skisports, und drei aufeinanderfolgende olympische Medaillen in dieser technisch anspruchsvollen und gefährlichen Disziplin zu gewinnen, unterstreicht ihre außergewöhnliche Konstanz und Klasse.
Besonders bemerkenswert ist, dass Goggia diese Leistung über einen Zeitraum von acht Jahren erbracht hat, in dem sie sich immer wieder von Verletzungen zurückkämpfen musste. Ihre Fähigkeit, bei den wichtigsten Rennen des Jahres Höchstleistungen abzurufen, macht sie zu einer der erfolgreichsten Abfahrerinnen der Olympia-Geschichte.
Triumph vor heimischer Kulisse
Der Gewinn der Bronzemedaille bei den Heimspielen in Italien dürfte für Goggia einen besonderen emotionalen Wert haben. Nach dem Gold von 2018 und Silber von 2022 war der Druck groß, auch 2026 wieder aufs Podium zu fahren. Mit ihrer dritten olympischen Medaille hat sie nicht nur Geschichte geschrieben, sondern auch bewiesen, dass sie auch im fortgeschrittenen Skirennsport-Alter von 32 Jahren noch zu Spitzenleistungen fähig ist.