Die japanische Eiskunstläuferin Kaori Sakamoto beendet nach 21 Jahren ihre aktive Karriere und verabschiedet sich von der großen Bühne des Sports.
Kaori Sakamoto hat ihre Karriere als Eiskunstläuferin offiziell beendet. Die japanische Athletin, die über zwei Jahrzehnte lang zu den prägenden Figuren des Eiskunstlaufs gehörte, absolvierte ihren letzten großen Auftritt bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina. Dort führte sie das japanische Eiskunstlauf-Team ein letztes Mal an und setzte damit den Schlusspunkt unter eine bemerkenswerte Laufbahn.
Sakamoto galt über Jahre hinweg als eine der konstantesten und technisch stärksten Läuferinnen im internationalen Eiskunstlauf. Ihre Fähigkeit, unter Druck zu liefern und ihr Team zu motivieren, machte sie zu einer Schlüsselfigur für Japan bei internationalen Wettkämpfen. Auch bei ihrem letzten olympischen Auftritt zeigte sie diese Qualitäten und ging als Vorbild voran.
21 Jahre im Zeichen des Eiskunstlaufs
Die Karriere von Kaori Sakamoto erstreckte sich über mehr als zwei Jahrzehnte, in denen sie sich von einer jungen Nachwuchshoffnung zu einer etablierten Weltklasse-Athletin entwickelte. Während dieser Zeit sammelte sie zahlreiche Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene und prägte eine ganze Generation japanischer Eiskunstläuferinnen.
Ihr Weg führte sie zu den größten Wettkämpfen des Sports, darunter Weltmeisterschaften, Grand-Prix-Events und Olympische Spiele. Dabei zeichnete sie sich nicht nur durch technische Präzision aus, sondern auch durch ihre Ausdrucksstärke und Bühnenpräsenz. Diese Kombination machte sie zu einer gefeierten Persönlichkeit im Eiskunstlauf.
Letzter Auftritt in Mailand-Cortina
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina trat Sakamoto ein letztes Mal auf der größten Bühne des Wintersports an. Für das japanische Team bedeutete ihr Auftritt nicht nur sportlich einen wichtigen Beitrag, sondern auch emotional einen symbolischen Moment. Als erfahrene Athletin übernahm sie Verantwortung und zeigte jüngeren Teamkolleginnen, was es bedeutet, auf höchstem Niveau zu konkurrieren.
Mit ihrem Rücktritt endet eine Ära für den japanischen Eiskunstlauf. Sakamoto hinterlässt große Fußstapfen und wird als eine der prägenden Persönlichkeiten ihres Sports in Erinnerung bleiben. Ihr Engagement, ihre Konstanz und ihre Führungsqualitäten werden dem japanischen Team fehlen, doch gleichzeitig hat sie den Weg für eine neue Generation geebnet.
Ein Vermächtnis für kommende Generationen
Kaori Sakamotos Einfluss auf den Eiskunstlauf geht über ihre sportlichen Erfolge hinaus. Sie war ein Vorbild für junge Athletinnen in Japan und weltweit, die in ihr eine Kombination aus Disziplin, Leidenschaft und Bescheidenheit sahen. Ihre 21-jährige Karriere zeigt, was mit Beständigkeit und harter Arbeit erreicht werden kann.
Der japanische Eiskunstlauf-Verband und Fans weltweit würdigen Sakamotos Beitrag zum Sport. Ihre Karriere mag zu Ende sein, doch ihr Vermächtnis wird weiterleben – in den Erinnerungen der Zuschauer und in den Leistungen der Athletinnen, die sie inspiriert hat.
◤21年間おつかれさまでした◢#坂本花織 選手
ミラノ・コルティナ2026オリンピック
最後の大舞台もフィギュアスケート日本チームをけん引しました21年間の軌跡を描くスペシャル動画
https://t.co/QKKmIL1oiB動画をもっと見る
https://t.co/zSQvREXQ863/2(月)正午まで#その一瞬をNHKで pic.twitter.com/Gi8rzN7vxp
— NHKスポーツ (@nhk_sports) February 28, 2026