USA holt Eishockey-Gold nach zwölf Jahren Wartezeit

Die USA haben bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina die Goldmedaille im Eishockey gewonnen – der erste Olympiasieg seit zwölf Jahren.

In einem dramatischen Finale bezwangen die Amerikaner Kanada nach Verlängerung und sicherten sich damit den ersten olympischen Eishockey-Titel seit 2013. Das hochklassige Duell der beiden Eishockey-Nationen begeisterte die Zuschauer in der Arena und entwickelte sich zu einem der Höhepunkte der Winterspiele in Norditalien.

Die Partie zwischen den USA und Kanada bot von Beginn an intensives Eishockey auf höchstem Niveau. Beide Teams schenkten sich nichts und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem die Führung mehrfach wechselte. Die nordamerikanischen Rivalen zeigten, warum sie zu den dominierenden Nationen im internationalen Eishockey gehören.

Entscheidung erst in der Verlängerung

Nach der regulären Spielzeit stand es unentschieden, sodass eine Verlängerung die Entscheidung bringen musste. In der Overtime zeigten die US-Amerikaner Nervenstärke und setzten sich schließlich gegen den hartnäckigen Widerstand der Kanadier durch. Für das US-Team bedeutet der Triumph die Rückkehr an die Spitze des olympischen Eishockeys nach mehr als einem Jahrzehnt.

Zwölf Jahre Wartezeit beendet

Der letzte olympische Goldmedaillengewinn der USA im Eishockey liegt zwölf Jahre zurück. Seither musste sich das Team bei den Olympischen Spielen mit nachgeordneten Platzierungen begnügen. Mit dem Sieg in Mailand-Cortina haben die Amerikaner nun eindrucksvoll demonstriert, dass sie wieder zur absoluten Weltspitze gehören.

Für Kanada bedeutet die Finalniederlage eine herbe Enttäuschung. Die Kanadier galten als einer der Topfavoriten auf Gold und lieferten ein starkes Turnier ab, mussten sich am Ende aber knapp geschlagen geben. Das Finale wird als eines der spannendsten Eishockeyspiele dieser Olympischen Winterspiele in Erinnerung bleiben.