Nakai Ami aus Japan und Amber Glenn aus den USA haben bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano-Cortina Geschichte geschrieben: Beide Athletinnen landeten erfolgreich den legendären dreifachen Axel.
Der dreifache Axel gilt als einer der schwierigsten Sprünge im Eiskunstlauf. Mit 3,5 Umdrehungen in der Luft ist er technisch anspruchsvoller als andere Dreifachsprünge, da er als einziger Sprung von einer Vorwärtskante abspringt. Nur wenige Athletinnen weltweit beherrschen dieses Element auf olympischem Niveau.
Nakai Ami und Amber Glenn reihen sich damit in einen exklusiven Kreis von Eiskunstläuferinnen ein, die den dreifachen Axel bei Olympischen Spielen erfolgreich gezeigt haben. Dieser technische Meilenstein unterstreicht die kontinuierliche Weiterentwicklung im Dameneinzelbewerb, wo die athletischen Anforderungen stetig steigen.
Historische Bedeutung des dreifachen Axels
Seit Midori Ito 1992 in Albertville als erste Frau den dreifachen Axel bei Olympia landete, haben nur eine Handvoll Läuferinnen dieses Kunststück wiederholt. In den vergangenen Jahren gelang dies vor allem japanischen Athletinnen wie Mao Asada und zuletzt russischen Läuferinnen. Die erfolgreiche Ausführung durch Nakai und Glenn bei Milano-Cortina 2026 zeigt, dass sich das technische Niveau im internationalen Eiskunstlauf weiter verbreitet.
Der dreifache Axel bringt im Bewertungssystem erhebliche Basispunkte und kann mit entsprechender Ausführungsqualität den Unterschied zwischen Podium und Platzierung ausmachen. Für beide Athletinnen war die erfolgreiche Landung nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein strategisch wichtiges Element in ihren Wettkampfprogrammen.
Nakai Ami und Amber Glenn bei Milano-Cortina
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano-Cortina markieren für beide Läuferinnen einen Karrierehöhepunkt. Mit der erfolgreichen Ausführung des dreifachen Axels haben sie ihre Konkurrenzfähigkeit auf höchstem Niveau unter Beweis gestellt und sich in die olympische Geschichte eingeschrieben.
Die Aufnahme in den “Triple Axel Club” bei Olympia ist eine Auszeichnung, die nur wenigen Eiskunstläuferinnen zuteil wird. Nakai und Glenn haben damit nicht nur ihre technischen Fähigkeiten demonstriert, sondern auch den Weg für künftige Generationen von Athletinnen geebnet, die nach ähnlichen Zielen streben.
Welcome to the triple Axel at the Olympics club, Nakai Ami and Amber Glenn! #FigureSkating #MilanoCortina2026 pic.twitter.com/Rkn6xGTtl9
— The Olympic Games (@Olympics) February 17, 2026