Norwegen holt Bronze im Super-Team der Skispringer

Norwegen sichert sich Bronze im neuen Super-Team-Format und setzt damit ein starkes Zeichen bei der Premiere dieser Disziplin in Cortina d’Ampezzo.

Das norwegische Skisprung-Team hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano Cortina die Bronzemedaille im neu eingeführten Super-Team-Wettbewerb der Männer gewonnen. Für Kristoffer Sundal und Johan Forfang bedeutet dies jeweils die zweite olympische Medaille ihrer Karriere – ein bedeutender Erfolg für beide Athleten.

Das Super-Team-Format feierte in Cortina d’Ampezzo seine olympische Premiere und sorgte für Spannung auf der Trampolino Olimpico Italia. Die neue Wettkampfform, die vom Weltverband FIS eingeführt wurde, bringt frischen Wind in den traditionsreichen Skisprung-Sport und ermöglicht zusätzliche Medaillenchancen für die Teams.

Zweite Olympia-Medaille für Sundal und Forfang

Sowohl Kristoffer Sundal als auch Johan Forfang haben bereits zuvor olympisches Edelmetall gewonnen. Die Bronze-Medaille im Super-Team unterstreicht ihre Konstanz auf höchstem Niveau und ihre Fähigkeit, auch in neuen Wettkampfformaten zu bestehen. Für Norwegen, eine der führenden Nationen im Skispringen, ist dies ein weiterer Beweis für die Stärke der norwegischen Skisprung-Schule.

Das norwegische Team zeigte in Cortina eine geschlossene Mannschaftsleistung und setzte sich gegen starke internationale Konkurrenz durch. Die Bronzemedaille ist ein wichtiger Beitrag zur norwegischen Medaillenbilanz bei diesen Winterspielen.

Neue Disziplin bereichert olympisches Programm

Mit dem Super-Team-Wettbewerb erweitert der Skisprung-Sport sein olympisches Angebot. Das Format ergänzt die klassischen Einzel- und Team-Wettbewerbe und bietet den Athleten zusätzliche Möglichkeiten, sich auf der größten Bühne des Wintersports zu präsentieren. Die erste Medaillenvergabe in dieser Disziplin wird als historischer Moment in die Olympia-Geschichte eingehen.

Die Olympischen Winterspiele in Milano Cortina 2026 nutzen die traditionsreiche Sprungschanze in Cortina d’Ampezzo, die bereits bei früheren Großereignissen als Austragungsort diente. Die norwegischen Springer haben sich dort nun erfolgreich in die Geschichtsbücher eingetragen.