Kirsty Muir verpasste bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Livigno erneut knapp eine Medaille im Freestyle Big Air der Frauen.
Die britische Freestylerin zeigte im Finale eine starke Leistung, konnte aber ihren letzten Trick nicht sauber landen. Damit reichte es für Muir zum vierten Platz – bereits ihre zweite undankbare Position knapp neben dem Podest bei diesen Olympischen Spielen in Milano Cortina.
Muir, die zu den technisch versiertesten Athletinnen im Freestyle Big Air gehört, zeigte in den ersten beiden Durchgängen ihr hohes Können. Die Schottin wagte im entscheidenden dritten Run einen anspruchsvollen Trick, um sich noch auf einen Medaillenrang vorzuschieben. Der riskante Versuch ging jedoch nicht auf – die Landung misslang, und damit war die Chance auf Edelmetall vertan.
Zweiter vierter Platz in Livigno
Für die 24-Jährige ist es eine bittere Wiederholung: Bereits in einer früheren Disziplin bei Milano Cortina 2026 hatte sie als Vierte das Podium nur knapp verfehlt. Zwei vierte Plätze bei Olympischen Spielen sind sportlich eine beachtliche Leistung, emotional aber besonders hart zu verkraften. Der Unterschied zwischen Medaille und undankbarem vierten Rang ist minimal – und doch entscheidend.
Team GB würdigte die Leistung ihrer Athletin dennoch ausdrücklich. In einem Post auf X betonte das britische Olympia-Team, dass Muir alles gegeben habe und in einem hochklassigen Wettbewerb eine herausragende Performance gezeigt habe. Die Konkurrenz im Freestyle Big Air war bei diesen Spielen extrem stark, was den vierten Platz in ein etwas milderes Licht rückt.
Starke Saison trotz Enttäuschung
Trotz der verpassten Medaillen hat Kirsty Muir in dieser Saison bewiesen, dass sie zur Weltspitze im Freestyle gehört. Die beiden vierten Plätze bei Olympia unterstreichen ihre Konstanz auf höchstem Niveau. Dass sie im Finale bereit war, das volle Risiko zu gehen, zeigt ihren Kampfgeist und ihren Willen, ganz oben anzugreifen.
Für die britische Freestylerin bleibt nun die Aufgabe, diese Erfahrungen zu verarbeiten und gestärkt in die kommende Saison zu gehen. Mit ihrem Talent und ihrer Einstellung dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Muir auch auf dem olympischen Podest steht.
She gave it everything but fails to land her final trick.
An incredible performance from Kirsty Muir tonight in an incredible competition, she finishes fourth for the second time at #MilanoCortina2026.#TeamGB pic.twitter.com/53G14eLqNA
— Team GB (@TeamGB) February 16, 2026