Della Mea fährt in Cortina auf Platz vier – Karrierebestwert

Lara Della Mea hat in Cortina d’Ampezzo mit Platz vier im Riesenslalom das beste Resultat ihrer Karriere gefeiert.

Die Italienerin zeigte am Sonntag auf der Olympia-Piste eine beeindruckende Aufholjagd und kletterte mit einem der schnellsten zweiten Läufe vom 15. auf den vierten Platz. Damit unterstreicht Italien seine starke Form im alpinen Skisport – am selben Tag hatte bereits Federica Brignone im Super-G triumphiert.

Della Mea, die nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 15 lag, lieferte im Finale eine Glanzleistung ab und machte elf Positionen gut. Mit ihrer aggressiven und fehlerfreien Fahrt bewies die 27-Jährige, dass sie auch im technischen Bereich zu den Besten gehören kann. Das Heimrennen auf der anspruchsvollen Tofana-Strecke schien ihr zusätzliche Motivation zu verleihen.

Karrierebestwert vor Heim-Publikum

Für Della Mea bedeutet der vierte Platz einen Meilenstein in ihrer Laufbahn. Bislang hatte sie im Weltcup noch nie ein derart starkes Ergebnis im Riesenslalom erzielt. Die Athletin aus Friaul-Julisch Venetien konnte vor heimischem Publikum ihre beste Saisonleistung abrufen und unterstrich damit ihr Potenzial für die kommenden Rennen.

Das italienische Team feierte an diesem Wochenende in Cortina einen Doppelerfolg: Während Brignone im Speed-Bereich ihre Dominanz unter Beweis stellte, zeigte Della Mea, dass auch die technischen Disziplinen für Italien vielversprechende Perspektiven bieten. Die Stimmung im italienischen Lager ist entsprechend euphorisch.

Starker zweiter Lauf als Schlüssel zum Erfolg

Entscheidend für Della Meas Erfolg war ihre außergewöhnliche Leistung im zweiten Durchgang. Mit einem der schnellsten Laufzeiten des Finales bewies sie nicht nur technisches Können, sondern auch mentale Stärke. Die Fähigkeit, unter Druck zu liefern und eine solche Aufholjagd zu starten, zeichnet Spitzenathletinnen aus.

Mit diesem Ergebnis hat sich Della Mea eindrucksvoll in die Diskussion um die vorderen Plätze im Riesenslalom eingebracht. Ob sie diese Form in die kommenden Rennen mitnehmen kann, wird sich zeigen – das Selbstvertrauen nach diesem Karriere-Highlight dürfte ihr dabei jedenfalls helfen.