Horishima holt Silber im Dual Moguls – Kingsbury triumphiert

Der japanische Freestyle-Spezialist Ikuma Horishima hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina die Silbermedaille im Dual Moguls gewonnen.

Im Finale des Dual Moguls der Männer traf Horishima auf den langjährigen Dominator der Disziplin, Mikael Kingsbury aus Kanada. Der Japaner lieferte eine starke Leistung ab, musste sich am Ende jedoch dem Übermacht-Athleten geschlagen geben. Für Horishima bedeutet die Silbermedaille dennoch einen großen Erfolg bei seinen zweiten Olympischen Spielen.

Kingsbury, der bereits mehrfache Olympiasieger und Weltmeister, unterstrich einmal mehr seine Ausnahmestellung im Freestyle-Moguls. Der Kanadier gilt seit Jahren als der beste Buckelpisten-Fahrer der Welt und hat die Disziplin über mehr als ein Jahrzehnt geprägt. Auch im Dual Moguls, bei dem zwei Athleten gleichzeitig parallel gegeneinander antreten, zeigte Kingsbury seine technische Überlegenheit und Konstanz.

Horishima kämpft um jede Hundertstelsekunde

Ikuma Horishima zeigte sich im Finale kämpferisch und lieferte eine technisch saubere Fahrt ab. Der 27-jährige Japaner, der bereits bei früheren Weltcup-Rennen auf dem Podium stand, nutzte seine Stärken in der Luftakrobatik und versuchte, durch schwierige Sprünge Punkte gutzumachen. Dennoch reichte es nicht, um Kingsbury zu schlagen, der sowohl in der Geschwindigkeit als auch in der Ausführung der Turns makellos agierte.

Die Silbermedaille ist für Horishima und das japanische Freestyle-Team ein wichtiger Achtungserfolg. Japan hat in den vergangenen Jahren im Moguls aufgeholt und gehört mittlerweile zur erweiterten Weltspitze. Horishimas Leistung unterstreicht diese Entwicklung eindrucksvoll.

Takuya Shimakawa verpasst knapp das Podium

Neben Horishima sorgte auch Takuya Shimakawa für Aufsehen. Der Japaner, der bei diesen Olympischen Spielen sein Debüt gab, erreichte den vierten Platz und verpasste damit nur knapp eine Medaille. Für einen Olympia-Neuling ist dies eine bemerkenswerte Leistung, die zeigt, dass Japan über mehrere starke Athleten im Moguls verfügt.

Shimakawa zeigte über den gesamten Wettkampf hinweg konstante Leistungen und konnte sich gegen erfahrene Konkurrenten durchsetzen. Der vierte Platz dürfte ihm zusätzliche Motivation für die kommenden Weltcup-Saisons geben. Mit zwei Japanern in den Top 4 hat das Team aus Fernost seine Stärke im Dual Moguls eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Ausblick auf die weiteren Freestyle-Wettbewerbe

Die Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina bieten noch weitere Entscheidungen im Freestyle-Bereich. Neben dem Dual Moguls stehen auch die klassischen Moguls-Wettbewerbe sowie die Aerials und weitere Disziplinen auf dem Programm. Für Japan wird es spannend sein zu sehen, ob Horishima und seine Teamkollegen auch in den anderen Wettbewerben um Medaillen mitfahren können.

Mikael Kingsbury wird weiterhin der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Der Kanadier hat angekündigt, dass Mailand-Cortina möglicherweise seine letzten Olympischen Spiele sein könnten. Sollte dies der Fall sein, will er seine Karriere mit weiteren Goldmedaillen krönen. Für die Konkurrenz bedeutet dies: Nur absolute Topform wird ausreichen, um den König der Buckelpiste zu entthronen.