Der kanadische Snowboard-Star Mark McMorris wurde nach seinem Sturz in der vergangenen Woche medizinisch freigegeben und wird im olympischen Slopestyle-Wettbewerb an den Start gehen.
Mark McMorris kann aufatmen: Nach einem schweren Sturz im Training letzte Woche hat der dreifache olympische Medaillengewinner grünes Licht von den Ärzten erhalten. Der 31-jährige Kanadier wird damit wie geplant im Slopestyle-Wettbewerb um seine vierte olympische Medaille kämpfen können.
Team Canada bestätigte die positive Nachricht über die sozialen Medien. McMorris hatte sich bei dem Crash Sorgen um seine Olympia-Teilnahme machen müssen, doch die medizinischen Untersuchungen verliefen offenbar zufriedenstellend. Für den erfahrenen Rider ist es eine enorme Erleichterung, rechtzeitig vor dem wichtigsten Wettkampf des Jahres wieder einsatzbereit zu sein.
McMorris jagt vierte olympische Medaille
Der Snowboarder aus Regina gehört seit über einem Jahrzehnt zur absoluten Weltspitze im Snowboard-Slopestyle. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 gewann McMorris Bronze, vier Jahre später in Pyeongchang ebenfalls Bronze. Bei den Winterspielen 2022 in Peking krönte er seine beeindruckende olympische Karriere mit der Silbermedaille.
Mit nun drei olympischen Medaillen auf dem Konto zählt McMorris zu den erfolgreichsten Slopestyle-Fahrern der Geschichte. Eine vierte Medaille würde seinen Status als Legende des Sports weiter festigen. Die Konkurrenz ist jedoch stark, und nach dem Sturz wird es spannend zu beobachten sein, wie schnell McMorris wieder zu alter Form findet.
Erfahrung mit schweren Verletzungen
Für McMorris ist es nicht das erste Mal, dass er nach einem Crash zurückkommen muss. Im März 2017 erlitt er bei einem Backcountry-Unfall in British Columbia lebensbedrohliche Verletzungen, darunter einen kollabierten Lungen, Rippenbrüche und eine Milzruptur. Viele zweifelten damals, ob er jemals wieder auf Weltklasse-Niveau fahren könnte.
Doch McMorris bewies seine mentale und körperliche Stärke. Nur elf Monate nach dem schweren Unfall stand er bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang auf dem Podium – eine der bemerkenswertesten Comeback-Geschichten im Wintersport. Diese Erfahrung dürfte ihm auch jetzt helfen, mit dem Druck und den Erwartungen umzugehen.
Kanadische Hoffnungen im Slopestyle
Kanada hat traditionell eine starke Snowboard-Mannschaft, und McMorris ist einer der Anführer des Teams. Seine Freigabe ist nicht nur für ihn persönlich, sondern für das gesamte kanadische Olympia-Aufgebot eine gute Nachricht. Mit seiner Erfahrung und seinem technischen Können gehört er auch nach dem Sturz zum erweiterten Favoritenkreis.
Der Slopestyle-Wettbewerb verspricht spannend zu werden. Neben McMorris werden Athleten aus den USA, Norwegen, Japan und anderen Snowboard-Nationen um die Medaillen kämpfen. Ob McMorris nach dem Crash direkt wieder an seine Bestleistungen anknüpfen kann, wird sich zeigen – doch allein seine Anwesenheit am Start ist bereits ein Erfolg.
Mark McMorris is officially GOOD TO GO.
After a scary crash last week, he’s been cleared and is ready to chase another Olympic slopestyle podium. https://t.co/U9SiAJWWvj— Team Canada (@TeamCanada) February 13, 2026