Die deutschen Eishockey-Frauen sind im olympischen Viertelfinale ausgeschieden. Gegen die hochfavorisierten Kanadierinnen hatte das Team des Deutschen Eishockey-Bundes keine Chance.
Das deutsche Frauen-Eishockeyteam musste sich im Viertelfinale des olympischen Turniers den übermächtigen Kanadierinnen geschlagen geben. Trotz engagiertem Einsatz konnte die DEB-Auswahl die erhoffte Sensation nicht realisieren und schied aus dem Wettbewerb aus.
Kanada gilt seit Jahren als eine der dominierenden Nationen im Frauen-Eishockey und bestätigte diese Rolle auch in diesem Viertelfinale. Die Nordamerikanerinnen kontrollierten das Spielgeschehen weitgehend und ließen den deutschen Spielerinnen kaum Entfaltungsmöglichkeiten.
Deutsches Team kämpft tapfer
Die deutschen Eishockey-Frauen zeigten sich kämpferisch und versuchten, dem favorisierten Gegner Paroli zu bieten. Allerdings war der Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften deutlich spürbar. Kanada nutzte seine spielerische und physische Überlegenheit konsequent aus und ließ defensiv wenig zu.
Für das DEB-Team endet damit das olympische Turnier früher als erhofft. Die Mannschaft hatte sich durch die Vorrunde gekämpft und sich für die K.o.-Runde qualifiziert, musste dort aber gegen einen der Titelfavoriten antreten.
Kanada marschiert weiter
Die kanadischen Spielerinnen setzten sich souverän durch und zogen ins Halbfinale ein. Für die mehrfachen Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen war der Sieg gegen Deutschland ein erwarteter Schritt auf dem Weg zur Medaille. Kanada gehört neben den USA zu den absoluten Topnationen im Frauen-Eishockey und peilt bei jedem großen Turnier Edelmetall an.
Trotz des Ausscheidens können die deutschen Eishockey-Frauen auf eine ordentliche olympische Leistung zurückblicken. Die Qualifikation für das Viertelfinale war bereits ein Erfolg, auch wenn gegen die Weltklasse aus Kanada letztlich kein Weiterkommen möglich war.