Der französische Skirennläufer Alban Elezi Cannaferina hat beim olympischen Riesenslalom in Cortina d’Ampezzo eine herbe Enttäuschung erlebt und sich nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert.
Mit einem Rückstand von fünf Sekunden auf die Spitze verpasste der 26-jährige Franzose die Top 30 deutlich und schied damit aus dem Rennen aus. Die Enttäuschung war dem Athleten im Zielbereich deutlich anzusehen – seine emotionale Reaktion zeigte, wie sehr ihn das frühe Aus traf.
Besonders bitter: Elezi Cannaferina war mit guten Erwartungen nach Cortina d’Ampezzo gereist. Erst kurz vor den Olympischen Spielen hatte er in Schladming einen Podestplatz erreicht und damit seine starke Form unter Beweis gestellt. Diese Leistung hatte Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden bei den Winterspielen geweckt.
Probleme von Beginn an
Nach Einschätzung der französischen Kommentatoren hatte Elezi Cannaferina bereits im oberen Streckenteil keine guten Empfindungen auf den Ski. Der Rückstand summierte sich über die gesamte Strecke, sodass am Ende ein deutlicher Abstand zur Qualifikationsgrenze stand. In einer Disziplin, in der Hundertstelsekunden über Erfolg und Misserfolg entscheiden, sind fünf Sekunden Rückstand eine Ewigkeit.
Enttäuschung im olympischen Moment
Die olympischen Winterspiele sind für jeden Athleten der Höhepunkt der Saison – umso schwerer wiegt ein solches Ergebnis. Für Elezi Cannaferina bedeutet das Ausscheiden im ersten Durchgang das vorzeitige Ende seiner Medaillenhoffnungen im Riesenslalom. Die französische Mannschaft muss nun auf ihre anderen Starter setzen, um im alpinen Skirennen Edelmetall zu gewinnen.
Der Riesenslalom wird mit dem zweiten Durchgang der qualifizierten 30 Läufer fortgesetzt. Für Alban Elezi Cannaferina bleibt die Hoffnung auf bessere Ergebnisse in den weiteren Rennen der Olympischen Spiele.
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La déception d'Alban Elezi Cannaferina, qui ne sera pas dans les 30 pour disputer la deuxième manche du slalom géant
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— francetvsport (@francetvsport) February 14, 2026