Italien feiert einen sensationellen Sieg gegen den amtierenden Weltmeister Großbritannien beim Curling-Turnier in Cortina d’Ampezzo.
Die italienische Curling-Nationalmannschaft hat beim Turnier in Cortina d’Ampezzo für eine Überraschung gesorgt. Im zweiten Spiel der Gruppenphase besiegten die Azzurri den amtierenden Weltmeister Großbritannien mit 9:7. Entscheidend für den Sieg war der letzte Stein von Skip Joel Retornaz im zehnten End.
Retornaz zeigte in der entscheidenden Phase Nervenstärke. Mit seinem finalen Wurf fegte er den Stein des britischen Skips Bruce Mouat weg und sicherte seinem Team damit zwei wichtige Punkte. Die Präzision und das Timing des italienischen Kapitäns waren makellos – genau das, was man in solch einem wichtigen Moment braucht.
Historischer Start ins Turnier
Der Sieg gegen Großbritannien ist umso bemerkenswerter, da Italien bereits in seinem ersten Gruppenspiel den Olympiasieger bezwungen hatte. Damit gelang den Italienern ein außergewöhnlicher Turnierstart, der in dieser Form selten zu sehen ist. Nach Angaben der Kommentatoren hat vermutlich noch keine Mannschaft in den ersten beiden Gruppenspielen sowohl den Olympiasieger als auch den Weltmeister geschlagen.
Das italienische Team um Retornaz präsentiert sich in bestechender Form. Die Mannschaft agiert konzentriert und zeigt gerade in den entscheidenden Momenten die nötige Qualität. Die beiden Siege gegen die stärksten Teams des Turniers dürften das Selbstvertrauen der Azzurri enorm gestärkt haben.
Retornaz als Schlüsselspieler
Joel Retornaz erwies sich einmal mehr als Führungsspieler der italienischen Mannschaft. Seine Fähigkeit, unter Druck zu performen, zeichnet ihn aus. Der finale Stein gegen Großbritannien war ein Paradebeispiel für seine technische Klasse und mentale Stärke. Mit solchen Leistungen unterstreicht er seine Bedeutung für das italienische Curling-Team.
Die Reaktionen auf den Sieg fielen entsprechend enthusiastisch aus. Die italienischen Kommentatoren überschlugen sich mit Lob für die Mannschaft und sprachen von einem außergewöhnlichen Start ins Turnier. Die Leistung des Teams wird als historisch eingeordnet.
Ausblick auf den weiteren Turnierverlauf
Mit zwei Siegen aus zwei Spielen hat sich Italien eine hervorragende Ausgangsposition in der Gruppenphase erarbeitet. Die Siege gegen die Top-Favoriten zeigen, dass die Azzurri zu den ernsthaften Titelanwärtern bei diesem Turnier gehören. Die kommenden Gruppenspiele werden zeigen, ob das Team die starke Form bestätigen kann.
Für Großbritannien bedeutet die Niederlage einen Dämpfer. Als amtierender Weltmeister geht man mit hohen Erwartungen in jedes Turnier. Der Verlust gegen Italien, insbesondere durch den entscheidenden Stein im letzten End, dürfte schmerzen. Das Team um Bruce Mouat wird nun darauf bedacht sein, schnell wieder in die Erfolgsspur zu finden.
JOEL RETORNAZ È GLACIALE
L'Italia vince la seconda partita della fase a gironi superando i campioni del Mondo in carica della Gran Bretagna per 9-7
Decisiva l'ultima stone di Joel Retornaz, che spazza via quella di Mouat e permette agli Azzurri di aggiudicarsi il decimo end… pic.twitter.com/HZuzUgSocJ
— Eurosport IT (@Eurosport_IT) February 13, 2026