Passler darf starten: Berufung erfolgreich, Italien verstärkt

Rebecca Passler wird am 16. Februar zur italienischen Mannschaft stoßen und kann an den verbleibenden olympischen Wettkämpfen teilnehmen.

Die italienische Langläuferin Rebecca Passler darf nach einer erfolgreichen Berufung bei den Olympischen Winterspielen in Milano-Cortina 2026 starten. Das Nationale Berufungsgericht von Nado Italia hat dem Einspruch der Athletin stattgegeben und ermöglicht ihr damit die Teilnahme an den verbleibenden Wettkämpfen des olympischen Programms, einschließlich der Damenstaffel.

Passler wird am 16. Februar zur italienischen Mannschaft stoßen. Für das Gastgeberland Italien ist dies eine wichtige Verstärkung im Langlauf-Team, das vor heimischem Publikum um Medaillen kämpft. Die genauen Hintergründe des ursprünglichen Ausschlusses und der rechtlichen Auseinandersetzung wurden von Eurosport Italia nicht im Detail erläutert.

Rechtzeitige Rückkehr für Staffelrennen

Besonders bedeutsam ist die Entscheidung mit Blick auf die Damenstaffel, einen der Höhepunkte im olympischen Langlaufprogramm. Mit Passlers Rückkehr erhält Italien mehr taktische Optionen und Tiefe im Kader. Die 16. Februar-Frist gibt der Athletin ausreichend Zeit, sich mit dem Team zu synchronisieren und sich auf die anstehenden Rennen vorzubereiten.

Heimvorteil für Italien bei Milano-Cortina

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano-Cortina sind für Italien von besonderer Bedeutung. Als Gastgebernation hofft das Land auf starke Leistungen in den nordischen Disziplinen. Passlers Verfügbarkeit stärkt die italienischen Medaillenchancen in einer Sportart, in der traditionell starke Konkurrenz aus Norwegen, Schweden und anderen skandinavischen Nationen herrscht.

Die Entscheidung des Berufungsgerichts wurde von Nado Italia, der italienischen Anti-Doping-Organisation, offiziell bestätigt. Für Rebecca Passler endet damit eine Phase der Ungewissheit, und sie kann sich nun voll auf ihre olympische Mission konzentrieren.