Andrea Vötter und Marion Oberhofer haben Italien den ersten olympischen Goldmedaille im Rodeln seit 20 Jahren beschert.
Bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 sicherten sich die beiden Athletinnen den Sieg im Doppelsitzer der Frauen und schrieben damit italienische Sportgeschichte. Es ist der achte olympische Goldmedaille-Erfolg Italiens im Rodeln – und der erste seit Armin Zöggelers Triumph bei den Heimspielen in Turin 2006.
Für das italienische Rodeln bedeutet dieser Erfolg eine besondere Zäsur. Zwanzig Jahre mussten die Tifosi auf olympisches Gold in dieser Disziplin warten. Der letzte Triumph einer italienischen Frau im Rodeln liegt sogar noch länger zurück: 1994 gewann Gerda Weissensteiner in Lillehammer im Einsitzer. Vötter und Oberhofer sind nun die ersten italienischen Frauen seit über drei Jahrzehnten, die olympisches Gold auf der Rodelbahn holen konnten.
Historischer Erfolg für das italienische Frauen-Rodeln
Der Sieg von Vötter und Oberhofer im Doppelsitzer markiert einen Meilenstein für den italienischen Rodelsport. Das Duo bewies bei den Heimspielen in Milano Cortina Nervenstärke und technische Präzision auf höchstem Niveau. Mit ihrer Leistung reihten sie sich in die Reihe großer italienischer Rodel-Champions ein und sorgten für Jubelstürme im heimischen Publikum.
Italien hat eine stolze Tradition im Rodeln, die vor allem durch männliche Athleten wie Armin Zöggeler geprägt wurde, der als einer der erfolgreichsten Rodler aller Zeiten gilt. Doch auch im Frauen-Bereich hat Italien immer wieder starke Leistungen gezeigt. Der Olympiasieg von Vötter und Oberhofer unterstreicht die Kontinuität und Qualität der italienischen Rodel-Ausbildung.
Achtes olympisches Gold im Rodeln für Italien
Mit diesem Triumph steigt die Gesamtzahl der olympischen Goldmedaillen Italiens im Rodeln auf acht. Diese beeindruckende Bilanz unterstreicht die Dominanz des Landes in dieser technisch anspruchsvollen Wintersportart. Neben Zöggeler und Weissensteiner haben auch andere italienische Rodler in der Vergangenheit olympische Erfolge gefeiert und die Tradition des Landes in diesem Sport gefestigt.
Die Olympischen Spiele in Milano Cortina 2026 bieten Italien die perfekte Bühne, um die eigene Stärke im Wintersport zu demonstrieren. Der Erfolg von Vötter und Oberhofer ist dabei ein Höhepunkt, der die Begeisterung für den Rodelsport in Italien weiter anfachen dürfte. Die beiden Athletinnen haben bewiesen, dass Italien auch im Frauen-Rodeln zur absoluten Weltspitze gehört und bei Heimspielen unter Druck liefern kann.
✨ IN VÖTTER ALL'OLIMPO ✨
A #MilanoCortina2026 arriva l'ottavo oro nella storia dello slittino azzurro.
Il primo da Armin Zöggeler a #Torino2006.
Il primo in campo femminile da Gerda Weissensteiner a #Lillehammer1994.Vötter e Oberhofer M-A-E-S-T-R-E #ItaliaTeam… pic.twitter.com/tCKVwAll76
— ItaliaTeam (@ItaliaTeam_it) February 11, 2026