Rodeln: Italien räumt ab – drei Medaillen in vier Rennen

Italien feiert einen spektakulären Medaillenregen im Rodeln: Drei Podestplätze in vier Rennen auf der Eugenio-Monti-Bahn.

Das italienische Rodel-Team hat bei den Wettkämpfen auf der heimischen Eugenio-Monti-Bahn in Cortina d’Ampezzo eine beeindruckende Leistung gezeigt. In vier ausgetragenen Rennen sicherte sich die Squadra Azzurra drei Medaillen und unterstrich damit ihre Vormachtstellung im Rennrodeln.

Den Auftakt machte Dominik Fischnaller im Einsitzer der Herren. Der Südtiroler, einer der konstantesten Athleten im Weltcup, holte die Bronzemedaille und sorgte für den ersten italienischen Podestplatz der Wettkämpfe. Fischnaller zeigte auf der anspruchsvollen Bahn in den Dolomiten eine solide Leistung und bewies einmal mehr seine Klasse in der Weltspitze.

Doppelerfolg im Doppelsitzer der Damen

Noch erfolgreicher verlief das Rennen im Doppelsitzer der Damen. Andrea Vötter und Marion Oberhofer krönten sich zu Siegerinnen und fuhren souverän zum Goldmedaillengewinn. Das eingespielteTeam aus Südtirol nutzte den Heimvorteil perfekt aus und zeigte auf der Eugenio-Monti-Bahn, die auch Austragungsort der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 sein wird, eine Paradeleistung.

Vötter und Oberhofer gehören seit Jahren zur internationalen Elite im Damen-Doppelsitzer und haben ihre Form zum richtigen Zeitpunkt abgerufen. Mit der Goldmedaille setzten sie ein wichtiges Ausrufezeichen in der laufenden Saison.

Gold auch bei den Herren-Doppelsitzern

Den krönenden Abschluss des italienischen Medaillenfestivals bildete der Triumph von Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner im Doppelsitzer der Herren. Auch sie sicherten sich die Goldmedaille und machten den Erfolg für das Rodel-Team perfekt. Rieder und Kainzwaldner zeigten eine technisch saubere Fahrt und ließen der Konkurrenz keine Chance.

Mit diesem Erfolg unterstrichen die beiden Südtiroler ihre Ambitionen für die kommenden Großereignisse. Die Eugenio-Monti-Bahn entwickelt sich immer mehr zur Festung des italienischen Rodelsports, wo die heimischen Athleten ihre Streckenkenntnisse optimal ausspielen können.

Perfekte Generalprobe für Olympia 2026

Die drei Medaillen in vier Rennen sind nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein wichtiges Signal mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano Cortina. Die italienischen Rodler haben eindrucksvoll demonstriert, dass sie auf ihrer Heimbahn zu den Top-Favoriten gehören werden.

ItaliaTeam feierte die Erfolge auf der Eugenio-Monti-Bahn mit großer Begeisterung. Die Medaillenausbeute zeigt die Stärke des italienischen Rodelprogramms und lässt die Fans auf weitere Erfolge in der laufenden Saison hoffen.