Corinne Suter steht vor ihrer größten Herausforderung seit dem Olympiasieg 2022: In Cortina d’Ampezzo will die Schweizer Skirennfahrerin ihren Rhythmus wiederfinden.
Die 30-jährige Abfahrtsolympiasiegerin von Peking durchlebt eine schwierige Phase in ihrer Karriere. Nach Verletzungen und mentalen Herausforderungen kämpft sich Suter zurück ins Weltcup-Geschehen. Cortina d’Ampezzo, wo in wenigen Wochen die Olympischen Winterspiele 2026 stattfinden werden, soll für sie zum Wendepunkt werden.
Die Vorbereitung auf die aktuelle Saison verlief alles andere als optimal für die Schweizerin. Verletzungspausen warfen sie immer wieder zurück, und auch mental musste Suter Rückschläge verkraften. Trotzdem gibt sie nicht auf: Im Super-G erhofft sie sich eine Medaille – ein ambitioniertes Ziel angesichts der Umstände.
Olympiasiegerin auf dem Weg zurück
Suter gehörte in den vergangenen Jahren zur absoluten Weltspitze im Ski Alpin. Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking krönte sie ihre Karriere mit Gold in der Abfahrt. Doch seither lief es nicht mehr rund für die Schwyzerin. Verletzungen und die damit verbundenen Trainingspausen machten es ihr schwer, an die alten Leistungen anzuknüpfen.
Cortina d’Ampezzo ist für Suter mehr als nur eine weitere Weltcup-Station. Die legendäre Strecke in den Dolomiten wird im Februar 2026 Schauplatz der olympischen Skirennen sein. Schon jetzt nutzt die Schweizerin die Gelegenheit, sich mit der Piste vertraut zu machen und gleichzeitig ihr Selbstvertrauen zurückzugewinnen.
Super-G als Medaillenchance
Während die Abfahrt traditionell ihre Paradedisziplin war, setzt Suter aktuell ihre Hoffnungen vor allem auf den Super-G. Diese Disziplin erfordert zwar ebenfalls Mut und Geschwindigkeit, bietet aber durch die kürzere Streckenlänge und die technischen Elemente möglicherweise bessere Chancen für ein Comeback.
Die Konkurrenz im Schweizer Team ist stark, doch Suter will sich davon nicht beirren lassen. Ihr Fokus liegt darauf, Schritt für Schritt wieder zu alter Form zu finden. Cortina soll dabei ein wichtiger Meilenstein sein – sowohl für die aktuelle Saison als auch mit Blick auf die Olympischen Spiele 2026.
Mentale Stärke als Schlüssel
Neben der körperlichen Fitness spielt auch die mentale Komponente eine entscheidende Rolle bei Suters Comeback-Versuch. Die Olympiasiegerin hat offen über ihre Herausforderungen gesprochen und zeigt damit Stärke. Der Weg zurück an die Weltspitze ist steinig, doch Suter ist entschlossen, ihn zu gehen.
In Cortina d’Ampezzo wird sich zeigen, ob die Schweizerin ihren Rhythmus tatsächlich wiederfinden kann. Die Piste kennt sie gut, die Motivation ist da – jetzt muss nur noch alles zusammenpassen. Für Corinne Suter könnte es der Beginn einer neuen erfolgreichen Phase werden.
Nach Verletzungen und mentalen Herausforderungen sucht Corinne Suter in Cortina ihren Rhythmus. Die Olympiasiegerin von 2022 hofft auf eine Super-G-Medaille – trotz schwieriger Vorbereitung. https://t.co/ABsLGrlOf7
— Blick Sport (@Blick_Sport) February 12, 2026