Cizeron und Fournier Beaudry holen Olympia-Gold im Eistanz

Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry haben bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina 2026 die Goldmedaille im Eistanz gewonnen – eine Sensation nach nur einem Jahr gemeinsamer Partnerschaft.

Der französische Eistänzer Guillaume Cizeron, der mit seiner langjährigen Partnerin Gabriella Papadakis fünfmal Weltmeister und 2022 Olympiasieger wurde, hat mit seiner neuen Partnerin Laurence Fournier Beaudry den größten Erfolg seiner zweiten Karrierephase gefeiert. Das Duo krönte sich bei den Olympischen Spielen in Italien zum Olympiasieger – eine bemerkenswerte Leistung, die in der Eistanzwelt für Aufsehen sorgt.

Besonders bemerkenswert ist die kurze Zeit, die Cizeron und Fournier Beaudry zusammen auf dem Eis verbracht haben. Erst seit einem Jahr laufen die beiden als Paar, was ihre Goldmedaille zu einem außergewöhnlichen Erfolg macht. Normalerweise benötigen Eistanzpaare Jahre, um die nötige Harmonie und Synchronisation zu entwickeln, die auf höchstem Niveau erforderlich ist.

Neue Partnerschaft nach legendärer Karriere

Guillaume Cizeron hatte sich nach den Olympischen Spielen 2022 in Peking, wo er mit Gabriella Papadakis Gold gewann, zunächst vom Wettkampfsport zurückgezogen. Die Partnerschaft mit Papadakis gilt als eine der erfolgreichsten in der Geschichte des Eistanzes. Sein Comeback mit Laurence Fournier Beaudry, die zuvor für Kanada startete, wurde von vielen Experten mit Spannung erwartet.

Fournier Beaudry bringt selbst eine beachtliche Karriere mit. Die Kanadierin hatte zuvor mit Nikolaj Sørensen erfolgreich Wettkämpfe bestritten. Die Entscheidung, mit Cizeron eine neue Partnerschaft einzugehen, war ein mutiger Schritt, der sich nun ausgezahlt hat.

Triumph für Frankreich im Eistanz

Für Frankreich bedeutet dieser Olympiasieg eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte im Eistanz. Nach dem Gold von Cizeron und Papadakis vor vier Jahren zeigt der erneute Triumph, dass das französische Eistanzprogramm auf höchstem Niveau arbeitet. Die Goldmedaille unterstreicht die starke Position Frankreichs in dieser technisch und künstlerisch anspruchsvollen Disziplin.

Die Leistung des Paares bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina wird als eine der Überraschungen dieser Winterspiele gewertet. Dass ein so junges Team bereits olympisches Gold gewinnen kann, spricht für die außergewöhnliche Qualität beider Läufer und ihre Fähigkeit, in kürzester Zeit eine wettkampffähige Einheit zu bilden.