Aïdan Chollet verpasst bei den Olympischen Winterspielen in Milano Cortina eine Medaille im Snowboard Cross nur knapp und wird Vierter im Finale.
Der französische Snowboarder Aïdan Chollet hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano Cortina eine bittere Enttäuschung erlebt. Im Finale des Snowboard Cross führte der Franzose über weite Strecken das Rennen an, musste sich am Ende jedoch mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Für Chollet, der als einer der Medaillenkandidaten ins Rennen gegangen war, bedeutet dies das Verpassen einer olympischen Medaille in letzter Sekunde.
Der 26-jährige Athlet zeigte im Finale eine starke Leistung und kontrollierte das Rennen lange Zeit von der Spitze aus. Snowboard Cross ist bekannt für seine Unberechenbarkeit – auf dem welligen Kurs mit Sprüngen, Steilkurven und engen Passagen kann sich das Blatt jederzeit wenden. Genau dies wurde Chollet zum Verhängnis, als er in den Schlussmetern noch von drei Konkurrenten überholt wurde.
Snowboard Cross bei den Olympischen Spielen
Snowboard Cross gehört seit den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin zum olympischen Programm. Die Disziplin zeichnet sich durch spektakuläre Kopf-an-Kopf-Rennen aus, bei denen vier bis sechs Athleten gleichzeitig einen anspruchsvollen Parcours hinunterfahren. Körperkontakt ist erlaubt, was die Rennen besonders spannend und unvorhersehbar macht. Für die Athleten bedeutet dies, dass nicht nur technisches Können und Geschwindigkeit entscheidend sind, sondern auch taktisches Geschick und die Fähigkeit, in kritischen Situationen die Nerven zu bewahren.
Enttäuschung für das französische Team
Für das französische Snowboard-Team ist Chollets vierter Platz eine herbe Enttäuschung. Frankreich hat in den technischen Wintersportarten eine starke Tradition und war mit hohen Erwartungen in die Wettkämpfe von Milano Cortina gegangen. Ein vierter Platz bei Olympischen Spielen ist zwar objektiv betrachtet ein hervorragendes Ergebnis, doch im Sport zählen am Ende nur die Medaillen – und die knapp verpasste Bronzemedaille wird Chollet vermutlich noch lange beschäftigen.
Der Franzose hatte sich durch überzeugende Leistungen in den Qualifikationsrunden für das Finale qualifiziert und dort gezeigt, dass er zu den Besten der Welt gehört. Dass es am Ende nicht für Edelmetall reichte, unterstreicht die extreme Ausgeglichenheit im internationalen Snowboard Cross und zeigt, wie schnell sich Träume im Spitzensport in Enttäuschungen verwandeln können. Dennoch bleibt festzuhalten, dass Chollet eine starke olympische Kampagne gezeigt hat und sicherlich in Zukunft weitere Chancen auf olympischen Erfolg haben wird.
❄️ #MilanoCortina2026 | TERRIBLE !! AÏDAN CHOLLET 4E DE LA FINALE EN SNOWBOARD CROSS !
Quelle déception pour le Français qui était en tête toute la course…
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— francetvsport (@francetvsport) February 12, 2026