Piper Gilles bereitet sich mit emotionaler Motivation auf Milano Cortina vor.
Die kanadische Eistänzerin Piper Gilles und ihr Partner Paul Poirier haben ein klares Ziel für die Olympischen Spiele 2026 in Milano Cortina: Gold. Doch für Gilles geht es um mehr als nur eine Medaille – es geht darum, ein Kindheitsfoto auf dem Olympia-Podium nachzustellen und dabei ihrer verstorbenen Mutter zu gedenken.
In einem emotionalen Video teilt die 32-jährige Athletin ihre persönlichen Beweggründe mit. Ein besonderes Foto aus ihrer Kindheit dient ihr als Inspiration: “Ich möchte diesen Kindheitsmoment auf dem Podium nachstellen, stehend wie das freche kleine Wesen, das ich bin, natürlich mit Paul neben mir.”
Unterstützung der Familie als Motivation
Gilles betont die Bedeutung ihrer langjährigen Unterstützungsgemeinschaft: “So ziemlich alle diese Menschen werden in Mailand bei mir sein. Sie waren meine Gemeinschaft und mein Fels während meiner gesamten Laufbahn.” Diese familiäre Unterstützung hat sie durch ihre 31-jährige Karriere im Eiskunstlauf getragen.
Besonders bewegend ist Gilles’ Verbindung zu ihrer verstorbenen Mutter. Das Duo plant, ein Programm aus ihrer Kür zu verwenden, das sie vor sieben Jahren, kurz nach dem Tod ihrer Mutter, entwickelt hatten. “Sie hat dieses Programm nie gesehen, aber ich spürte jedes Mal, wenn wir es liefen, dass sie da war”, erklärt Gilles.
Authentizität als Schlüssel zum Erfolg
Die Erfahrung bei ihren ersten Olympischen Spielen lehrte das Duo eine wichtige Lektion. “Paul und ich zweifelten anfangs an uns selbst. Dann sagten wir uns: Das ist ein einmaliger Moment im Leben, lasst uns einfach Spaß haben”, erinnert sich Gilles. Diese Authentizität und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wurden zu einem der denkwürdigsten Momente ihrer Karriere.
“Dein wahres Selbst zu sein, ist eine der wichtigsten Sachen, die ich auf diesem Weg gelernt habe”, betont die Eistänzerin. Diese Philosophie wollen Gilles und Poirier auch in Milano Cortina umsetzen, wo sie ihre olympischen Träume verwirklichen möchten.
Milano Cortina 2026 als Karrierehöhepunkt
Nach über drei Jahrzehnten im Sport bleibt Gilles’ Motivation ungebrochen. Sie erinnert sich daran, warum sie mit dem Eiskunstlauf begonnen hat: “Erinnere dich daran, wo du angefangen hast. Diese Kleine ist der Grund, warum du noch hier bist. Deshalb kommst du nach 31 Jahren immer noch zu diesem Sport zurück.”
Mit dieser emotionalen Verbindung zu ihren Anfängen und der Unterstützung ihrer Familie gehen Gilles und Poirier selbstbewusst in die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano Cortina.
Piper Gilles is skating for little Piper
The Canadian ice dancer is channeling joy in Milano Cortina as she and Paul Poirier look to make childhood dreams an Olympic reality
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— CBC Olympics (@CBCOlympics) February 7, 2026