Compagnoni und Tomba entzünden olympisches Feuer in Milano

Zwei italienische Ski-Legenden entzünden gemeinsam das olympische Feuer in Milano.

Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Milano haben Deborah Compagnoni und Alberto Tomba das olympische Feuer entzündet. Die beiden italienischen Ski-Legenden erhielten die Ehre, gemeinsam den olympischen Kessel zu entfachen und damit die Spiele offiziell zu eröffnen.

Deborah Compagnoni, dreifache Olympiasiegerin im Alpinen Skifahren, und Alberto Tomba, zweifacher Olympiasieger und einer der charismatischsten Skifahrer aller Zeiten, stehen symbolisch für die reiche italienische Ski-Tradition. Beide Athleten prägten den Alpinsport in den 1980er und 1990er Jahren nachhaltig.

Italienische Ski-Legenden als Fackelträger

Die Auswahl von Compagnoni und Tomba als finale Fackelträger unterstreicht die Bedeutung des Alpinen Skifahrens für Italien. Compagnoni gewann ihre olympischen Goldmedaillen 1992 in Albertville und 1994 in Lillehammer im Super-G sowie 1994 im Riesenslalom. Sie war die erste Skifahrerin, die in drei aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen Gold gewann.

Alberto Tomba, liebevoll “Tomba la Bomba” genannt, dominierte Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre die technischen Disziplinen. Seine olympischen Goldmedaillen holte er 1988 in Calgary und 1992 in Albertville, jeweils im Slalom und Riesenslalom.

Symbolischer Start für Milano-Cortina 2026

Mit der Entzündung des olympischen Feuers durch diese beiden Ikonen des italienischen Skisports beginnen die Olympischen Winterspiele 2026 offiziell. Milano-Cortina 2026 ist bereits die vierte Austragung von Olympischen Winterspielen in Italien nach Cortina d’Ampezzo 1956 und Turin 2006.

Die Zeremonie in Milano markiert den Auftakt zu zwei Wochen voller Wettkämpfe in den verschiedenen olympischen Wintersportarten. Die Kombination aus der modernen Metropole Milano und dem traditionellen Wintersportort Cortina d’Ampezzo verspricht eine einzigartige olympische Erfahrung.