Marie-Philip Poulin blickt auf vier olympische Eröffnungsfeiern zurück und freut sich auf Milano Cortina 2026.
Die kanadische Eishockey-Ikone Marie-Philip Poulin bereitet sich auf ihre fünften Olympischen Spiele vor und reflektiert über ihre besonderen Momente bei den Eröffnungsfeiern. Von der 18-jährigen Debütantin bis zur Fahnenträgerin hat die Stürmerin eine bemerkenswerte olympische Reise hinter sich.
“Ich bin definitiv als Mensch und als Eishockey-Spielerin gewachsen”, erklärt Poulin in einem aktuellen Interview. “Von dem 18-jährigen Kind, das bei ihrer ersten olympischen Erfahrung spielte, bis heute – ich hatte die Augen weit geöffnet, wollte alles aufnehmen und stellte Fragen.”
Erste olympische Eindrücke prägten Poulin
Besonders ihre erste Eröffnungsfeier blieb der Kanadierin in Erinnerung. “Ich werde für immer meine erste Eröffnungsfeier in Erinnerung behalten, als ich zwischen Charlie, Kim und Carol stand und einfach nur ‘Wow, wow, wow’ dachte”, erzählt sie. “Ich war so ehrfürchtig vor allem. Danach haben sie sich nur über mich lustig gemacht.”
Mit jeder weiteren Teilnahme entwickelte sich Poulins Rolle im Team. “Vier Jahre später gehst du zu deiner zweiten und genießt es mehr. Und jetzt bist du eine der Älteren und hilfst vielleicht einem jungen Kind, es einfach aufzunehmen”, beschreibt sie ihre Entwicklung.
Von der Zuschauerin zur Fahnenträgerin
Ein besonderer Moment war für Poulin die Beobachtung von Tessa Virtue und Scott Moir als Fahnenträger. “Ich werde für immer den Blickkontakt in Erinnerung behalten, den ich mit Tessa und Scott hatte, bevor sie hinausgingen. Es war einfach ein großes Lächeln. Ich war so glücklich für sie.”
Vier Jahre später durfte Poulin selbst diese Ehre erfahren. “Vier Jahre danach halte ich nun selbst die Fahne mit Charles, was so besonders war”, erinnert sie sich an den stolzen Moment. “Ehrlich gesagt, diese Menge hinter uns zu haben, all die Athleten – du wirst Teil eines Teams, das größer ist als du selbst.”
Vorbereitung auf Milano Cortina 2026
Für die kommenden Olympischen Spiele in Milano Cortina 2026 hat Poulin einen besonderen Rat für junge Athleten: “Kein Handy, steck dein Handy in die Tasche und geh einfach mit weit geöffneten Augen und vollem Herzen hinein und nimm es auf.”
Die erfahrene Spielerin wird bei ihren fünften Olympischen Spielen nicht nur als Athletin, sondern auch als Mentorin für die nächste Generation kanadischer Eishockey-Talente fungieren.
“You become part of a team that’s bigger than yourself”
Marie-Philip Poulin looks back on her opening ceremony experiences ahead of a fifth Olympics at Milano Cortina 2026
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— CBC Olympics (@CBCOlympics) February 6, 2026